Brent-Ölpreis gibt nach auf 33,9 Dollar je Fass

Der Brent-Ölpreis hat am Freitagvormittag etwas nachgegeben. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent notierte gegen 11.00 Uhr in London bei 33,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Donnerstag notierte der Brent-Future zuletzt bei 34,28 Dollar.

Im Fokus stehen weiter die Verhandlungen wichtiger Ölproduzenten über eine Deckelung der Produktion zur Stabilisierung der Ölpreise. Die Förderländer Russland, Saudi-Arabien, Katar und Venezuela hatten sich am Dienstag im Kampf gegen den Ölpreisverfall darauf verständigt, die Produktion auf dem Jänner-Niveau einzufrieren. Das Abkommen greift aber nur, wenn auch andere große Öl-Länder mitmachen.

"Kaum gibt es Anzeichen dafür, dass sich die Länder auf einen gemeinsamen Nenner einigen würden, schon kommt ein Dementi", schreiben die Analysten der Commerzbank. So hatten Iran und Saudi-Arabien zuletzt Produktions- bzw. Exporteinschränkungen ausgeschlossen. "Wir halten eine Einigung zwischen den führenden Ölproduzenten für nahezu ausgeschlossen", so die Einschätzung der Commerzbank. In der Zukunft sei aber eine Kooperation nicht auszuschließen.

Der Preis für OPEC-Öl ist am Donnerstag auf 29,96 Dollar pro Barrel gestiegen. Am Mittwoch hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 28,18 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.

Der Goldpreis zeigte sich mit Gewinnen. Im Londoner Goldhandel wurde heute gegen 11.00 Uhr die Feinunze (31,10 Gramm) bei 1.222,73 Dollar (nach 1.210,10 Dollar im Nachmittags-Fixing am Donnerstag) gehandelt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro