Brent-Ölpreis etwas leichter

Wien - Der Brent-Ölpreis hat am Mittwochvormittag etwas leichter tendiert. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent notierte gegen 11.00 Uhr in London bei 60,57 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Dienstag notierte der Brent-Future zuletzt bei 61,02 Dollar. Der US-Preis WIT legte hingegen moderat zu.

Bereits seit mehreren Wochen schwankt der Brent-Preis damit in der Näher der Marke von 60 Dollar und WTI in dem Bereich von 50 Dollar. Im Fokus stehe weiterhin die aktuelle Überversorgung am Ölmarkt.

Der Preis für OPEC-Öl ist am Dienstag leicht auf 56,13 Dollar pro Barrel gesunken. Am Montag hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 56,93 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.

Der Goldpreis zeigte sich etwas tiefer. Im Londoner Goldhandel wurde heute gegen 11.00 Uhr die Feinunze (31,10 Gramm) bei 1.203,71 Dollar (nach 1.212,75 Dollar im Nachmittags-Fixing am Dienstag) gehandelt.

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Der Autobauer Volvo Cars, der nach einem Gewinnsprung im Quartal weiter auf Rekordkurs ist, will durch Produktionsverlagerung US-Zölle auf Importe aus China umgehen. Der SUV XC60 für den US-Markt werde künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt, sagte Firmenchef Hakan Samuelsson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlagerung habe bereits begonnen.
 

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Autobauer Volvo verlagert wegen US-Zöllen SUV-Produktion nach Europa

Brüssel (APA) - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat im Rahmen einer Veranstaltung über den Marshall-Plan die Bedeutung der Zusammenarbeit im Handel mit den USA beschworen. "Wir stehen heute an einer Wegkreuzung für den offenen globalen Handel." Sie hoffe, die USA werden mit der EU das Vertrauen in das multilaterale Handelssystem wieder aufbauen.
 

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Strafzölle - Malmström beschwört Zusammenarbeit im Handel

Berlin (APA/Reuters) - Das Münchner Ifo-Institut kritisiert die neuen EU-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte als kontraproduktiv. "Sie richten mehr Schaden an als Nutzen", erklärte Ifo-Außenwirtschaftschef Gabriel Felbermayr am Donnerstag. "Die Schutzzölle sind keineswegs Ausdruck ökonomischer Vernunft, sondern der Lobbystärke der Stahlbranche."
 

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Ifo-Institut kritisiert EU-Schutzzölle - "Mehr Schaden als Nutzen"