Brennernordzulauf - LH Platter fordert "Taten" von Deutschland

Innsbruck/Berlin (APA) - Nach der Ankündigung der Deutschen Bahn (DB), weiter an den nördlichen Zulaufstrecken für den Brennerbasistunnel (BBT) planen zu wollen, hat Tirols LH Günther Platter (ÖVP) "Taten in Deutschland" gefordert. "Die heutigen Ankündigungen der Deutschen Bahn hätten bereits vor vielen Jahren passieren müssen", kritisierte der Tiroler Landeschef am Dienstag in einer Aussendung.

Aber es sei ein Lichtblick, dass nun endlich an einer neuen Trassierung gearbeitet werde, fügte Platter hinzu. Seit Jahren habe man von deutscher Seite jedoch verabsäumt, mit der Errichtung der nördlichen Zulaufstrecke an einem "tatsächlich modernen und zukunftsweisenden Konzept zur Verlagerung des Lkw-Verkehrs zu arbeiten", meinte der Landeshauptmann.

Platter betonte zugleich jedoch erneut die Notwendigkeit von Lkw-Blockabfertigungen bei Kufstein, "bis eine effektive Infrastruktur auch auf deutscher Seite zur Verlagerung des Lkw-Verkehrs auf die Schiene vorliegt". Parallel zu den Planungen für die Zulaufstrecken müsse sich die bayrische Landespolitik aber auch um Lösungen bemühen, um den "massiven Transitansturm" einzudämmen, forderte Platter.

Dazu gehöre eine Kostenwahrheit zwischen Straße und Schiene, also die Erhöhung der Mauttarife auf der Autobahn und gleichzeitig ein verbessertes Angebot für die Rollende Landstraße. "Ich erwarte mir konkrete Lösungsvorschläge und keine weitere Kritik an unseren Maßnahmen zur Reduktion des Transits", so Platter.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker