Brennerbasistunnel: Italien will Vorteile und Kosten prüfen

Rom (APA) - Das italienische Verkehrs- und Infrastrukturministerium wird prüfen, ob beim Brennerbasistunnel (BBT) das Verhältnis zwischen Kosten und Vorteilen für das Wirtschaftssystem im Einklang stehen. "Das entspricht der Position unserer Bewegung in Sachen Infrastrukturen", sagte Fünf Sterne-Chef und Vizepemier Luigi Di Maio bei einer Pressekonferenz am Freitag in Rom.

Laut seiner in Rom regierenden Bewegung sollen alle Projekte einer genauen Analyse seitens des Verkehrsministeriums unterzogen werden, um festzustellen, ob die mit der Infrastruktur verbundenen Vorteile den Kosten entsprechen. Das sei eine Pflicht gegenüber den Italienern, die mit ihren Steuergeldern für diese Infrastrukturen aufkommen müssen, sagte Di Maio.

Der italienische Minister für die Beziehungen zum Parlament, Riccardo Fraccaro, ein Parteikollege Di Maios, hatte sich im Oktober mit einem Plädoyer für einen Baustopp des Brennerbasistunnels (BBT) scharfe Kritik zugezogen. "Fraccaros Position entspricht den Ansichten unserer Fünf Sterne-Bewegung, die den Nutzen großer Infrastrukturprojekte prüft", reagierte Verkehrsminister Danilo Toninelli, der wie Di Maio und Fraccaro der Fünf Sterne-Bewegung angehört.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche