Brenner-Transit: Bayerns Verkehrsministerin kritisiert Tirols Pläne

München (APA) - Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) hat kein gutes Haar an den von Tirol in Sachen Brenner-Transit geplanten Maßnahmen gelassen. Die Pläne des Tiroler Landeshauptmanns Günther Platter (ÖVP) seien "sehr egoistisch", erklärte Aigner in einer Aussendung am Donnerstag. Zudem werde der EU-Grundsatz der Warenfreiheit "konterkariert".

"Es geht nicht nur um Tirol", bemängelte Aigner: "Für uns alle stellt die Luftreinheit ein hohes Gut dar." Zudem sollte Platter "im Blick haben", dass auch die Menschen im Bayerischen Inntal und in Südtirol unter dem Verkehr leiden. Tirols Landeschef nehme aber höhere Belastungen für die Menschen jenseits seiner Landesgrenzen "billigend" in Kauf, um seine Leute zu schützen, so Aigner.

Während auf dem Brenner-Gipfel Vertreter der betroffenen Länder und Regionen sowie der EU beraten hätten, wie der Transitverkehr über den Brenner stärker auf die Schiene verlagert werden könne, habe sich Platter weitere Einschränkungen für den Straßengüterverkehr in Tirol überlegt, meinte die bayerische Verkehrsministern: "Mit diesem Alleingang rückt eine gemeinsame Lösung in immer weitere Ferne".

Durch die geplanten Ausweitungen der Blockabfertigungen, des Nachtfahrverbots sowie des Sektoralen Fahrverbots befürchtete Aigner "deutliche Beeinträchtigungen für die bayerische Wirtschaft". Sie setze weiter auf eine "gemeinsame Lösung", so Aigner. Es gehe darum, mehr Güter auf der Schiene zu transportieren: "Nur wenn der Schienengüterverkehr leistungsfähiger und attraktiver wird, werden die Straßen leerer."

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen