Brenner-Transit - Italienische Frächter gegen Korridormaut

Rom/Bozen/Innsbruck (APA) - Der italienische Frächterverband Conftrasporto kritisiert das Bekenntnis für eine Korridormaut auf der Brennerstrecke der Euregioländer Tirol, Südtirol und Trentino. Conftrasporto-Präsident Paolo Ugge warnte vor negativen wirtschaftlichen Folgen, die nicht unterschätzt werden dürften.

"Niemand bestreitet die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Umweltschutz. Diese müssen jedoch vernünftig sein und das Ziel verfolgen, den Gütertransport von der Straße auf die Schiene verlegen. Dabei müssen die wirtschaftlichen Aspekte berücksichtigt werden", so Ugge in einer Presseaussendung.

Ugge hatte vergangene Woche bereits die Pläne für eine sogenannte "Lkw-Dosierung" kritisiert. "Österreich versucht es wieder einmal, den Lkw-Verkehr am Brenner zu reduzieren. Doch diese Forderung ist unannehmbar, denn sie stellt eine Beschränkung des freien Güterverkehrs in Europa dar", so Ugge. Er drängte den italienischen Verkehrsminister Graziano Delrio, sich entschlossen gegen die Tiroler Forderung zu wehren, da sie den europäischen Prinzipien klar widerspreche.

Die Korridormaut soll noch vor der italienischen Parlamentswahl Anfang März vereinbart werden. Die Mautgebühren für den Brennertransit sollen an andere Alpentransitstrecken angepasst werden, betonten die Landeshauptmänner der drei Euregioländer am Montag.

Berlin (APA/Reuters) - Der chinesische Staatskonzern SGCC hat einem Zeitungsbericht zufolge den Kaufvertrag für eine 20-Prozent-Beteiligung an dem deutschen Netzbetreiber 50Hertz unterzeichnet. Derzeit würden nun verschiedene Möglichkeiten geprüft, wie ein Einstieg der Chinesen noch verhindert werden könne, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf deutsche Regierungs- und Branchenkreisen.
 

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Chinas 2. Versuch für Einstieg bei deutschem Netzbetreiber 50Hertz

Düsseldorf (APA/Reuters) - Die Ceconomy-Tochter Media-Saturn steht Insidern zufolge unmittelbar vor einer Einigung zur Zukunft ihres Russland-Geschäfts. Die Gespräche mit dem russischen Konzern Safmar könnten binnen weniger Tage abgeschlossen werden, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Im Zuge dessen erwäge Ceconomy eine Kapitalerhöhung, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen.
 

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Ceconomy prüft Kapitalerhöhung rund um Russland-Deal - Insider

Bozen (APA) - Die im Südtiroler Sennereiverband zusammengeschlossenen Milchhöfe haben sich auf ein Verbot des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat geeinigt. Ab 1. Juli ist der Einsatz glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel auf allen Futterflächen, die von Bergbauern bearbeitet werden, untersagt, teilte der Verband am Dienstag in einer Aussendung mit.
 

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Südtiroler Sennereiverband verbietet Glyphosat