Brauer SABMiller will mit Sparprogramm Übernahme abwehren

London - Der britische Brauer SABMiller forciert zur Abwehr einer Übernahme durch Marktführer Anheuser-Busch sein Sparprogramm. Der Produzent von Bieren wie "Pilsner Urquell", "Grolsch" und "Peroni" gab am Freitag als neues Ziel aus, die jährlichen Kosten bis 2020 um mindestens 1,05 Mrd. Dollar (933 Mio. Euro) zu senken.

Bisher hatte der Konzern Einsparungen von 500 Mio. Dollar bis 2018 in Aussicht gestellt.

Damit will der Konzern die Aktionäre auf seine Seite ziehen. Prozesse sollten standardisiert werden, Bereiche wie der Einkauf unter ein Dach gebracht werden, kündigte Vorstandschef Alan Clark an. Er traf sich mit zudem Investoren, um sie davon zu überzeugen, dass SABMiller auch eigenständig genügend Potenzial habe.

Erst vor wenigen Tagen war "Beck's"- und "Budweiser"-Brauer AB InBev bei SABMiller abgeblitzt. Auch den auf zuletzt 104 Mrd. Dollar angehobenen Kaufpreis bezeichneten die Briten als noch deutlich unter dem Firmenwert. Ob der Branchenprimus sich nun direkt an die Aktionäre wenden will, ließ er bisher offen. Sollte die Megafusion zustande kommen, würde weltweit jedes dritte Bier aus einer Brauerei des fusionierten Konzerns kommen. AB InBev will mit der Übernahme vor allem seine Präsenz in Afrika ausbauen und verspricht sich dort deutliches Wachstum.

Wien/Graz/Zürich (APA) - Das in Zürich börsennotierte steirische Unternehmen ams AG zapft den Kapitalmarkt an. Die Hightech-Firma begibt eine 350 Mio. Dollar (knapp 293 Mio. Euro) schwere Wandelanleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren (bis 28. September 2022), wie das Unternehmen mit Sitz in Unterpremstätten heute, Montag, Nachmittag mitteilte.
 

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Steirische ams platziert 350 Mio. Dollar schwere Anleihe

Washington (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft trotz vieler Risiken auf einem soliden Wachstumspfad. "Nahezu ein Jahrzehnt nach Ausbruch der globalen Finanzkrise befindet sich die Weltwirtschaft auf einem Erholungskurs", sagte der Vize-Chef des Fonds, Tao Zhang, laut Redetext am Montag auf einer Veranstaltung in Cleveland.
 

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IWF sieht Weltwirtschaft auf gutem Kurs

London (APA/dpa) - Das Beratungshaus Deloitte ist das Opfer eines ausgefeilten Cyberangriffs geworden. Vertrauliche E-Mails und Daten großer Kunden seien kompromittiert worden, heißt in einem Bericht des britischen "Guardian".
 

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Beratungsgesellschaft Deloitte wurde Opfer von Cyber-Angreifern