Brau Union übernimmt Getränkegroßhändler Rudolf Ammersin mehrheitlich

Wien/Linz (APA) - Die Brau Union, Tochter des Bierriesen Heineken und Österreichs größter Bierkonzern, übernimmt den niederösterreichischen Getränkegroßhändler Rudolf Ammersin GesmbH mehrheitlich zu 70 Prozent. Die Genehmigung durch die Kartellbehörden sei noch ausständig, teilte die Brau Union am Mittwoch mit. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Das Familienunternehmen Ammersin mit Firmensitz Brunn am Gebirge gibt es seit 120 Jahren. Das Traditionsunternehmen wird bereits in fünfter Generation von Sigrid Wiegand geführt. Es beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Es ist insbesondere als Großhändler für Getränkemarken und Bierspezialitäten bekannt.

Die Rudolf Ammersin GesmbH werde weiterhin getrennt von der am österreichische Markt tätigen Brau Union Österreich als Getränkegroßhändler selbstständig am Markt agieren und auch durch die bestehende Ammersin-Geschäftsleitung weitergeführt. Zusätzlich zu der bestehenden Geschäftsführung werde ein weiteres Mitglied der Geschäftsführung gestellt werden. Die Brau Union Österreich werde auch weiterhin mit allen Getränkehändlern am Markt partnerschaftlich und eng zusammenarbeiten.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen