Brasiliens Arbeiterpartei in Petrobras-Skandal schwer belastet

Brasilia - Brasiliens Arbeiterpartei (PT) hat nach Aussage eines Ex-Petrobras-Managers bis zu 200 Mio. Dollar (186,25 Mio. Euro) an Schmiergeldern von dem staatlichen Ölkonzern erhalten. "Ich habe einen Anteil bekommen, und die PT hat einen anderen Teil bekommen, vielleicht 150 bis 200 Mio. Dollar", sagte Pedro Barusco am Dienstag vor einem parlamentarischen U-Ausschuss zu der Korruptionsaffäre.

Barusco hob vor allem die Rolle des PT-Schatzmeisters Joao Vaccari Neto hervor, der bereits befragt wurde. Er betonte jedoch, dass er nicht sagen könne, ob Vaccari die Gelder auf offiziellem Weg erhalten habe, da es auch einen Spendentopf für die PT gegeben habe. Vaccari selbst versicherte, dass alle Gelder für die PT aus legalen Spenden stammten.

Barusco zufolge begann die Korruptionsaffäre 2004, ein Jahr nachdem die PT an die Macht kam. Die Partei spielte anschließend eine wesentliche Rolle bei der Vergabe von Aufträgen. Bei den Ermittlungen wurden vier Dutzend Politiker ausgemacht, die in den Skandal verwickelt sein sollen. Die meisten von ihnen sind Verbündete von Präsidentin Dilma Rousseff. Die Staatschefin selbst saß dem Konzern von 2003 bis 2010 vor, betont aber, keine Kenntnis von den Vorgängen gehabt zu haben. Gegen sie wird nicht ermittelt.

Bad Homburg (APA/dpa) - Trotz aller Bemühungen um Plastikvermeidung rechnet die Kunststoffbranche damit, dass 2018 in Deutschland deutlich mehr Verpackungen hergestellt werden als im Vorjahr. Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) erwartet einen Mengenzuwachs von 3,9 Prozent auf 4,5 Millionen Tonnen, wie aus ihrem am Montag veröffentlichten Trendbarometer hervorgeht.
 

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Deutscher Verband: Branche erzeugt mehr Kunststoffverpackungen

Wien (APA) - Kapsch TrafficCom hat in den USA die Firma eTrans Systems übernommen. Das ist zwar nur ein kleines Unternehmen mit fünf Mitarbeitern, hat aber viel Know-how im Bereich vernetzter und autonomer Fahrzeuge. Die Lösungen von eTrans seien "Grundlage für ein breites Spektrum an Sicherheits- und Mobilitätsanwendungen", teilte Kapsch am Montag in einer Aussendung mit.
 

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Kapsch TrafficCom kauft in den USA Know-how für autonomes Fahren zu

Wien (APA) - Im Lichte der am Montag begonnenen Warnstreiks in der Metalltechnischen Industrie hat der Arbeitnehmerverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE/FSG) mit noch ernsteren Maßnahmen gedroht, sollte es davor nicht ein "substanzielles Angebot" von der Arbeitgeberseite geben. Gibt es keine Verhandlungsrunde mit einem solchen Angebot "wird es am 19. November richtig ernst", so Wimmer im Gespräch mit der APA.
 

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Metaller-KV: Wimmer: Echtes Angebot oder es wird "richtig ernst"