Brasiliens Arbeiterpartei in Petrobras-Skandal schwer belastet

Brasilia - Brasiliens Arbeiterpartei (PT) hat nach Aussage eines Ex-Petrobras-Managers bis zu 200 Mio. Dollar (186,25 Mio. Euro) an Schmiergeldern von dem staatlichen Ölkonzern erhalten. "Ich habe einen Anteil bekommen, und die PT hat einen anderen Teil bekommen, vielleicht 150 bis 200 Mio. Dollar", sagte Pedro Barusco am Dienstag vor einem parlamentarischen U-Ausschuss zu der Korruptionsaffäre.

Barusco hob vor allem die Rolle des PT-Schatzmeisters Joao Vaccari Neto hervor, der bereits befragt wurde. Er betonte jedoch, dass er nicht sagen könne, ob Vaccari die Gelder auf offiziellem Weg erhalten habe, da es auch einen Spendentopf für die PT gegeben habe. Vaccari selbst versicherte, dass alle Gelder für die PT aus legalen Spenden stammten.

Barusco zufolge begann die Korruptionsaffäre 2004, ein Jahr nachdem die PT an die Macht kam. Die Partei spielte anschließend eine wesentliche Rolle bei der Vergabe von Aufträgen. Bei den Ermittlungen wurden vier Dutzend Politiker ausgemacht, die in den Skandal verwickelt sein sollen. Die meisten von ihnen sind Verbündete von Präsidentin Dilma Rousseff. Die Staatschefin selbst saß dem Konzern von 2003 bis 2010 vor, betont aber, keine Kenntnis von den Vorgängen gehabt zu haben. Gegen sie wird nicht ermittelt.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach