Branchenverband IATA: Fliegen war noch nie so sicher wie heute

Trotz der schweren Flugzeugunglücke in der jüngsten Vergangenheit ist das Fliegen nach Angaben des Branchenverbands IATA noch nie so sicher gewesen wie heutzutage. Durchschnittlich habe es einen "Verlust" pro 4,4 Millionen Flüge im vergangenen Jahr gegeben, sagte Tony Tyler, Chef der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung, am Montag in Miami. Dort fand die Jahresversammlung der IATA statt.

Zwar sei die Flugsicherheit zuletzt immer wieder in den Schlagzeilen gewesen, sagte Tyler. Jedoch seien Unglücke wie das mysteriöse Verschwinden von Flug MH370 und der Abschuss von Flug MH17 über der Ukraine im vergangenen Jahr sowie die im März in den französischen Alpen verunglückte Germanwings-Maschine "außergewöhnliche Ereignisse".

Jeder Verlust eines Flugzeugs sei "eine Tragödie", sagte Tyler. Die einzige Möglichkeit, die Opfer angemessen zu würdigen, sei es, "das Fliegen noch sicherer zu machen".

Der IATA-Chef sagte bei der Versammlung weiter, neue Technologien und Praktiken brächten die Luftfahrt allmählich dem Ziel näher, "dass kein Flugzeug einfach so verschwindet". Über den deutschen Co-Piloten, der die Germanwings-Maschine in Frankreich im März absichtlich zum Absturz gebracht hatte, sagte Tyler, niemand sei "vor psychischen Krankheiten gefeit". Die laufenden Untersuchungen zielten aber auch in diesem Punkt auf Verbesserungen ab.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank warnt Privatanleger vor Investitionen in Bitcoin. "Ich würde das dem normalen Anleger schlichtweg nicht empfehlen", sagte ihr Chefanlage-Stratege Ulrich Stephan am Mittwoch in Frankfurt. Geldanlagen in Bitcoin und andere Kryptowährungen seien nicht mehr als die Hoffnung, dass man irgendeinen Gegenwert bekomme.
 

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Deutsche Bank warnt vor Investitionen in Bitcoin

Wien (APA) - Für die Beschäftigten in der Film- und Musikwirtschaft (ausgenommen Filmschaffende) gibt es kommendes Jahr 2,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt plus eine Einmalzahlung von 50 Euro. Die Regelung zur Überbezahlung und damit der Raum für Betriebsvereinbarungen bleibt bestehen, teilte der Fachverband Film- und Musikwirtschaft nach Abschluss der Verhandlungen mit der Younion am Mittwoch via Aussendung mit.
 

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2,6 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte der Film- und Musikbranche

Wien (APA) - Wien vermeldet in Sachen Gästenächtigungen einen neuen Oktober-Rekord: Mit 1,4 Mio. Gästenächtigungen wurde im vergangenen Monat der bisherigen Bestwert aus dem Jahr 2016 um 3,4 Prozent übertroffen. Für den Zeitraum Jänner bis Oktober ergeben sich damit laut einer Aussendung des Wien-Tourismus knapp 13 Mio. Nächtigungen - ein Plus von 4 Prozent.
 

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Gästenächtigungen in Wien stiegen im Oktober um 3,4 Prozent