Branchenverband IATA: Fliegen war noch nie so sicher wie heute

Trotz der schweren Flugzeugunglücke in der jüngsten Vergangenheit ist das Fliegen nach Angaben des Branchenverbands IATA noch nie so sicher gewesen wie heutzutage. Durchschnittlich habe es einen "Verlust" pro 4,4 Millionen Flüge im vergangenen Jahr gegeben, sagte Tony Tyler, Chef der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung, am Montag in Miami. Dort fand die Jahresversammlung der IATA statt.

Zwar sei die Flugsicherheit zuletzt immer wieder in den Schlagzeilen gewesen, sagte Tyler. Jedoch seien Unglücke wie das mysteriöse Verschwinden von Flug MH370 und der Abschuss von Flug MH17 über der Ukraine im vergangenen Jahr sowie die im März in den französischen Alpen verunglückte Germanwings-Maschine "außergewöhnliche Ereignisse".

Jeder Verlust eines Flugzeugs sei "eine Tragödie", sagte Tyler. Die einzige Möglichkeit, die Opfer angemessen zu würdigen, sei es, "das Fliegen noch sicherer zu machen".

Der IATA-Chef sagte bei der Versammlung weiter, neue Technologien und Praktiken brächten die Luftfahrt allmählich dem Ziel näher, "dass kein Flugzeug einfach so verschwindet". Über den deutschen Co-Piloten, der die Germanwings-Maschine in Frankreich im März absichtlich zum Absturz gebracht hatte, sagte Tyler, niemand sei "vor psychischen Krankheiten gefeit". Die laufenden Untersuchungen zielten aber auch in diesem Punkt auf Verbesserungen ab.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden