BP-Wahl: Lugner braucht noch 800 Unterschriften

Wien - Nicht allzu groß sind die Chancen für Baumeister Richard Lugner, am Stimmzettel der Bundespräsidentenwahl am 24. April zu stehen. Ihm fehlten Montag zu Mittag noch 800 Unterschriften auf die nötigen 6.000. Das heißt, dass er Montag und Dienstag jeweils 400 sammeln muss - ein schwieriges Unterfangen, das viel Einsatz verlangt.

Deshalb hat Lugner vor jedem Wiener Magistratsamt zwei Mitarbeiter stehen, die sich bemühen, die Vorbeigehenden zur Unterstützungsunterschrift zu überreden. Und weil es die Karwoche ist, verteilen Lugners Leute Ostereier - "das ist ein erlaubtes Geschenk", so der Baumeister im Gespräch mit der APA. Hoffnung hat er noch. Denn "die Leute sind sehr positiv, wenn man sie anspricht, unterschreiben sie gerne".

Nicht nur Lugner, auch EU-Austrittspartei-Obmann Robert Marschall hat von der Bundeswahlbehörde die Nachfrist bis morgen, Dienstag, zugestanden bekommen, weil er zwar den Wahlvorschlag eingereicht, aber noch nicht 6.000 Unterschriften hatte. Wie sein Stand ist, verriet er nicht - nicht einmal den ausgewählten Medien, denen er die Teilnahme an seiner Pressekonferenz am Montag gestattete.

Denn Marschall informiert die Öffentlichkeit nur selektiv: APA, ORF, "Kurier", "Kronen Zeitung", die Tageszeitung "Österreich" und das "profil" hatte er zur PK nicht eingeladen - wie er stolz auf Twitter deponierte. Das ORF-Team, das trotzdem hinkam, schmiss er laut twitternden Beobachtern raus. Die APA durfte am Montag, wie Marschall per Mail kundtat, nicht berichten, weil sie einer Einladung zu einer früheren Pressekonferenz nicht gefolgt war.

Budapest (APA/dpa) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone" erklärt. Die EU und einige ihrer wichtigen Mitgliedsstaaten seien von einem nicht näher bezeichneten "Spekulanten-Imperium" in Geiselhaft genommen worden, sagte Orban am Montag in einer Rede in Budapest.
 

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Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone"

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump will beim anstehenden China-Besuch seinen Kollegen Xi Jinping dazu auffordern, im Atomstreit mit Nordkorea mehr Druck auf die Führung in Pjöngjang auszuüben. Dazu gehörten die vollständige Umsetzung der UN-Sanktionen sowie zusätzliche bilaterale Schritte, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Montag.
 

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Trump will in China über Handel und Nordkorea sprechen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed wird laut Experten auf der Zinssitzung Ende des Monats still halten und erst im Dezember die Zügel straffen. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage unter 100 Ökonomen rechnet keiner der Fachleute mit einer Erhöhung Mitte nächster Woche. Die meisten erwarten diesen Schritt erst für Dezember.
 

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Ökonomen erwarten US-Zinserhöhung erst zum Jahresende