BP-Wahl: Hundstorfer hat 30.768 Unterstützungserklärungen übergeben

Mit nach eigenen Angaben 30.768 Unterstützungserklärungen ist SP-Präsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer am Freitagvormittag ins Innenministerium gezogen. Bei der Anmeldung seiner Kandidatur für die Wahl am 24. April zeigte er sich siegessicher: "Man tritt ja an, um zu gewinnen, nicht um zu verlieren."

Die mitgebrachten 17 Kartons packte Hundstorfer gleich selbst auf den Tisch in der Wahlabteilung. "Kreuz und quer durch Österreich" habe man die Unterstützungserklärungen gesammelt. Auch aus Tirol und Vorarlberg seien welche dabei", sagte Hundstorfer. Dem Chef der Wahlabteilung hatte er zuvor mit einem freundschaftlichen "Servus" begrüßt: "Nachdem wir in der gleichen Reha-Einrichtung waren."
Hundstorfer ist der vierte Kandidat, der seinen Wahlvorschlag im Innenministerium eingereicht hat. Die frühere OGH-Präsidentin Irmgard Griss kommt nach eigenem Bekunden auf knapp über 12.000 Unterstützungserklärungen, FP-Kandidat Norbert Hofer nannte am Donnerstag über 20.000. Der Chef der EU-Austrittspartei Robert Marschall, der ansonsten gerne beklagt, von den Medien ignoriert zu werden, hatte den Weg ins Innenministerium am Donnerstagabend angetreten, ohne die Medien zu informieren. Auch ob er die nötigen 6.000 Unterstützungserklärungen bereits beisammen hat, oder die Nachfrist bis Dienstag in Anspruch nimmt, ist nicht bekannt.
Gegen Mittag wird auch der Grüne Kandidat Alexander Van der Bellen seine Unterstützungserklärungen ins Innenministerium bringen. Zuletzt war von ungefähr 17.000 die Rede. Die ÖVP nennt ihre Zahl ebenfalls gegen Mittag vor ihrer Parteizentrale. Baumeister Richard Lugner hat sich für 16.30 Uhr im Innenministerium in der Herrengasse angekündigt. Elfriede Awadalla, die als linke Kandidatin antreten wollte, hat am Donnerstag ihr Scheitern an der 6.000-Unterschriftenhürde eingestanden.
Kontrolliert werden die Angaben der Kandidaten über die Zahl ihrer Unterstützungserklärungen nicht. Das Innenministerium zählt lediglich ob die für das Antreten nötigen 6.000 vorliegen - darüber hinaus erfolgt keine weitere Nachprüfung.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

Newsticker

Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

Newsticker

Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

Newsticker

Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt