BP-Wahl - Griss legte Spenden-Liste offen

Die parteiunabhängige Kandidatin für die Präsidentschaftswahl, Irmgard Griss, hat am Freitag ihre Spender-Liste veröffentlicht. Mehr als 250.000 Euro konnte die ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofs bereits lukrieren. Wirklich prominente Namen fehlen aber noch. Die Spenden beginnen bei Kleinbeträgen und gehen bis zu 100.000 Euro.

Eine der bekannteren Persönlichkeiten unter den finanziellen Unterstützern Griss' ist der Finanzrechtsexperte Werner Doralt. Ihm ist die Kandidatur der ehemaligen OGH-Präsidentin laut Website http://www.irmgardgriss.at 1.000 Euro wert. Auch sonst finden sich etliche Juristen unter den Gönnern. Die Grazer Anwältin Cattina Leitner investierte sogar 100.000 Euro in Griss. Aber auch viele Mediziner und Unternehmer glauben an die Kandidatin, die sich mit liberalen Standpunkten im Rennen um die Hofburg positioniert hat.

Obwohl die NEOS die Kandidatur von Griss zumindest mit Infrastruktur unterstützen, fehlen auf der Spenden-Liste prominente Vertreter der Oppositionspartei. Am bekanntesten dürfte wohl noch Norman Schadler sein, der für die Pinken kandidiert hat. Er ist zudem ehemaliger Kabinettchef von Ex-Justizministerin Karin Gastinger (BZÖ).

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert