BP-Wahl - Anzeigen nach "Sieg Heil"-Parole in Wahllokal in NÖ

Das Landesamt Verfassungsschutz ermittelt gegen zwei junge Männer, die bei der Stimmabgabe sich offenbar unzweideutig mit der Nazi-Parole inszeniert haben.

Hochneukirchen-Gschaidt/Wien. Die Parole "Sieg Heil" in einem Wahllokal im Bezirk Wiener Neustadt am Sonntag hat zwei jungen Männern Anzeigen eingebracht. Es laufen Ermittlungen nach dem Verbotsgesetz, teilte Roland Scherscher vom Landesamt Verfassungsschutz (LV) am Dienstag auf Anfrage mit.

Einem "NÖN online"-Bericht zufolge war die Parole zu vernehmen, als die beiden Männer das Wahllokal in Hochneukirchen-Gschaidt verließen. Zeugen hätten Anzeige erstattet, sagte Scherscher. Es stünden nun Befragungen an, danach werde Anzeige an die Staatsanwaltschaft erstattet.

Gegen unbekannte Täter wird laut Scherscher weiterhin in Laa a.d. Thaya (Bezirk Mistelbach) ermittelt. In der Weinviertler Grenzstadt war in der Nacht auf Freitag vergangener Woche am Maibaum vor dem Rathaus eine Hakenkreuzfahne angebracht worden. Arbeiter der Stadtgemeinde entdeckten das verbotene Symbol Freitagfrüh, entfernten es und erstatteten Anzeige.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro