BP pumpt 11 Milliarden Euro in ägyptische Gasfelder

Der britische Energiekonzern BP investiert 12 Mrd. Dollar (10,8 Mrd. Euro) in die Erschließung ägyptischer Gasfelder. Der Produktion aus dem WND (West Nile Delta) genannten Gebiet komme eine "Schlüsselrolle" für die Energiesicherheit in Ägypten zu, erklärte BP-Chef Bob Dudley am Freitag. Das Gas werde komplett in das ägyptische Netz fließen.

Während der Erschließungsphase werden dem Konzern zufolge mehrere tausend Jobs geschaffen; die Produktion aus den Gasfeldern soll 2017 beginnen.

BP übernimmt den Angaben zufolge 65 Prozent der Anteile an dem Projekt, der Rest liege bei Dea. Die einstige Öl- und Gassparte von RWE gehört seit dieser Woche dem Fonds Letter One, der von der russischen Alfa Group des Milliardärs Michail Fridman kontrolliert wird.

Laut Dudley handelt es sich bei dem Projekt um die bisher größte ausländische Direktinvestition in Ägypten. BP ist bereits einer der wichtigsten ausländischen Investoren in dem Land und hat dort in den vergangenen fünfzig Jahren mehr als 25 Mrd. Dollar ausgegeben.

Der britische Konzern hatte im Februar mitgeteilt, wegen des drastischen Ölpreisverfalls würden die Investitionen für dieses Jahr zusammengestrichen. Statt der angepeilten 24 bis 26 Mrd. Dollar sollten 2015 rund 20 Mrd. Dollar investiert werden.

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus

Oak Brook (Illinois) (APA/AFP) - Angestellte der Fast-Food-Kette McDonald's sind in zehn Städten der USA auf die Straße gegangen, um gegen mangelnden Schutz vor sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz zu demonstrieren. McDonald's tue nicht genug gegen eine in seinen Restaurants "weitverbreitete Kultur der Verharmlosung", lautete ihr Vorwurf.
 

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Protest von McDonald's-Angestellten gegen Übergriffe in den USA

Stans (APA) - Der Tiroler Marmeladenhersteller Darbo mit Sitz in Stans im Unterinntal hat im Geschäftsjahr 2017 mehr Gewinn gemacht. Der Jahresüberschuss stieg auf 8,4 Mio. Euro. Im Jahr 2016 hatte er noch 5,8 Mio. Euro betragen, geht aus dem am Mittwoch im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Abschluss hervor.
 

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Marmeladenhersteller Darbo im Vorjahr mit mehr Gewinn