BP mit weit weniger Gewinnrückgang als erwartet

London - Der britische Energiekonzern BP hat Milliardenlasten wegen des Ölpreisverfalls dank eines deutlich gestiegenen Raffineriegeschäfts besser weggesteckt als von Experten erwartet. Im ersten Quartal sank der bereinigte Gewinn gegenüber der Vorjahresperiode um 20 Prozent von rund 3,2 auf 2,58 Mrd. Dollar (2,4 Mrd. Euro), teilte BP am Dienstag mit. Experten hatten mit 1,28 Mrd. Dollar gerechnet.

Das Geschäft in der Ölförderung sei massiv vom Preisverfall für Öl und Gas beeinträchtigt worden, teilte BP mit. In diesem Bereich wurde nur noch ein Gewinn von 600 Mio. Dollar ausgewiesen - nach 4,4 Mrd. Dollar vor einem Jahr. Mit 55 Dollar lag der Preis für ein Barrel der Ölsorte Brent im ersten Quartal nur noch bei gut der Hälfte des Preises vor einem Jahr.

Im vergangenen Jahr war der Ölpreis für die Sorte Brent um mehr als 40 Prozent zurückgegangen. Deshalb wappnet BP-Chef Bob Dudley derzeit sein Unternehmen für eine Zeit anhaltend niedriger Ölpreise. So sollen die Investitionen mit 20 Mrd. Dollar im laufenden Jahr geringer ausfallen als geplant. Zudem würden Förderprojekte verschoben und der Verkauf von Unternehmensteilen vorangetrieben.

Neben dem starken Preisrückgang machte BP auch die starke Abwertung des russischen Rubel zu schaffen. Dies führte zu einem Gewinneinbruch beim russischen Staatskonzern Rosneft. BP hält fast ein Fünftel am größten russischen Ölproduzenten. Neben den Briten hatte zuvor der französische Konzern Total einen Gewinnrückgang um 20 Prozent im ersten Quartal auf 2,7 Mrd. Dollar bekanntgegeben.

Im Geschäft mit der Ölverarbeitung hingegen verbesserte sich der Gewinn deutlich. Die BP-Raffineriesparte verdoppelte ihren Gewinn binnen Jahresfrist. Verantwortlich dafür seien optimierte Verfahren und ein insgesamt positiveres Marktumfeld in diesem Bereich, erklärte BP.

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co

Stockholm (APA/dpa) - Der Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will nach überraschenden Umsatzeinbußen Geschäfte schließen und das Onlinegeschäft ausbauen. Das schwedische Unternehmen kündigte am Freitag an, die Verzahnung von stationären mit Onlinehandel beschleunigen zu wollen. Zudem soll das Geschäftsportfolio überprüft werden - was zu mehr Schließungen und weniger Neueröffnungen führen werde.
 

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Deutsche Telekom kauft kleineren Rivalen Tele2 in den Niederlanden