Box mit bescheidenem Anspruch für den Börsengang

San Francisco (Kalifornien) (APA/dpa) - Der US-Online-Speicherdienst Box zeigt sich bescheiden bei seinen Börsenplänen. Box will bei der Aktienplatzierung bis zu 187 Mio. Dollar (158,30 Mio. Euro) einsammeln und geht dabei von einem Firmenwert von über 1,5 Mrd. Dollar aus. Das geht aus am Wochenende veröffentlichten Unterlagen bei der Börsenaufsicht SEC hervor.

Allerdings war Box bei der vergangenen Finanzierungsrunde im Juli laut Medienberichten mit 2,4 Mrd. Dollar deutlich höher bewertet worden.

Box, gegründet 2005, gehört zu den Pionieren von Online-Speicherdiensten, muss sich jedoch einem breit angelegten Vormarsch der Internet-Riesen in das Geschäft stellen. Für diese Rivalen wie Microsoft oder Google sind Speicherdienste nur ein Element der Produktpalette und werden von ihnen deshalb sehr günstig bis kostenlos angeboten.

Box steckt tief in den roten Zahlen. In den Ende Oktober abgeschlossenen ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres gab es einen Verlust von gut 129 Mio. Dollar bei 153,8 Mio. Dollar Umsatz. Die Firma hatte den Börsengang bereits im vergangenen März angekündigt, dann jedoch für Monate auf Eis gelegt. Box hatte sich in den vergangenen Jahren insgesamt mehr als eine halbe Mrd. Dollar bei Investoren besorgt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro