Bosch schafft neuen Produktbereich für Motorräder

Der deutsche Autozulieferer Bosch will noch stärker im Motorradmarkt mitmischen und gründet dazu einen neuen Produktbereich. Wie der Technikkonzern am Montag in Stuttgart mitteilte, werden die bisherigen Aktivitäten aus den Feldern Fahrsicherheitssysteme, Antriebstechnik und Anzeigeinstrumente in der Sparte "Two-Wheeler and Powersports" gebündelt.

Das Angebot soll noch ausgebaut werden. Bosch hatte bereits im vergangenen Herbst angekündigt, mit neuen Antriebssystemen in den Markt einsteigen zu wollen. "Wir streben auch im Motorradmarkt als Zulieferer eine führende Position an", sagte Geschäftsführer Dirk Hoheisel. Der Sitz des neuen Bereichs ist im japanischen Yokohama. Hinzu kommen Niederlassungen in den USA, Europa, Indien und China.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder