Bosch spart Millionen durch Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern

Die Mitarbeiter des Technologiekonzerns Bosch helfen dem Konzern beim Sparen. Durch ihre Verbesserungsvorschläge musste das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren 395 Millionen Euro weniger ausgeben, wie Bosch am Montag in Stuttgart mitteilte.

Im vergangenen Jahr reichten bei Bosch knapp 22.000 Mitarbeiter ihre Ideen und Anregungen ein und sparten dem Konzern damit 33 Millionen Euro ein. Insgesamt gab es dafür 7,7 Millionen Euro an Prämien.

Schon seit 1924 fordert das schwäbische Unternehmen seine Mitarbeiter auf, Verbesserungsvorschläge einzureichen - damals führte Robert Bosch "Betriebsvorschlagsbücher" ein. Es geht um Ideen, wie etwa Arbeitsabläufe optimiert, Produktqualität gesteigert, Verschwendung vermieden oder die Umwelt geschont werden kann. Für besonders gute Ideen zahlt Bosch einzelnen Mitarbeitern bis zu 150.000 Euro Prämie.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne