Bosch baut in Mexiko ein neues Werk für Elektronikkomponenten

Mexiko-Stadt/Stuttgart (APA/dpa) - Der Autozulieferer Bosch steckt mehr als 100 Mio. Euro in ein neues Werk in Mexiko. In Celaya, nordwestlich von Mexiko-Stadt gelegen, sollen von 2019 an Elektronikkomponenten für Autos produziert werden, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Gut 1.200 Arbeitsplätze sollen entstehen.

"Bosch setzt auf Mexiko. Das Land ist und bleibt ein wichtiger Markt sowie ein Knotenpunkt für unseren globalen Fertigungs- und Entwicklungsverbund", betonte Geschäftsführer Stefan Hartung.

Mexiko ist ein wichtiger Standort für die Autoindustrie, viele Hersteller sind dort mit eigenen Werken vertreten. Bosch selbst hat im Land schon zwölf Standorte mit zusammen rund 16.000 Mitarbeitern. Die Zukunft der Handelsbeziehungen mit dem nördlichen Nachbarn USA, einem der bedeutsamsten Märkte für die Branche, ist allerdings unklar. Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) wird derzeit auf Druck von US-Präsident Donald Trump neu verhandelt.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM