Borealis-Nettogewinn im dritten Quartal leicht unter Vorjahr

Wien (APA) - Der Chemiekonzern Borealis, an dem die OMV mit 36 Prozent beteiligt ist, hat im dritten Quartal etwas mehr Nettogewinn als im vorhergehenden Vierteljahr erzielt, aber etwas weniger als im Vergleichszeitraum 2016. Für das vierte Quartal erwarte man ebenfalls "ein solides Ergebnis", erklärte Borealis am Freitag.

Die Normalisierung der Polyolefin-Margen schreite schrittweise voran, aber der Hurrikan "Harvey" könnte sich kurzfristig negativ auf das globale Polyolefingeschäft auswirken, heißt es in einer Aussendung im Ausblick. Zudem sei im vierten Quartal mit anhaltend schwierigen Bedingungen im Pflanzennährstoffmarkt zu rechnen. Die diesjährigen Turnarounds (Anlagen-Überholungen) habe man erfolgreich abgeschlossen.

Der "solide" Nettogewinn von 273 Mio. Euro im dritten Quartal - nach 304 Mio. Euro im gleichen Zeitraum 2016 - sei vom starken Gewinnbeitrag von Borouge sowie von soliden integrierten Polyolefin-Margen in Europa gestützt worden. Das Geschäftsumfeld bei Düngemitteln habe aber weiterhin geschwächelt und eine ähnliche Performance wie im dritten Quartal 2016 aufgewiesen.

Die Umsatzerlöse lagen im dritten Quartal bei 1,82 Mrd. Euro, nach 1,75 Mrd. Euro ein Jahr davor. In den ersten neun Monaten zusammen lagen die Umsatzerlöse bei 5,71 (5,41) Mrd. Euro. Samt at equity bilanzierten Gesellschaften lag der Borealis-Gesamtumsatz im dritten Quartal bei 2,19 (2,16) Mrd. Euro, von Jänner bis September bei 6,89 (6,50) Mrd. Euro. Der Neun-Monats-Nettogewinn lag bei 848 (869) Mio. Euro.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht