Boom bei Firmenübernahmen in US-amerikanischer Öl- und Gasbranche

130 Fusionen und Übernahmen gab es im Vorjahr in der US-amerikanischen Öl- und Gasbranche, so viele wie noch nie. Das gesamte Transaktionsvolumen betrug mehr als 52 Mrd. Euro - das hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf Basis der "Zephyr-Datenbank" des Datenhändlers Bureau van Dijk (BvD) errechnet. Schuld daran ist vor allem der niedrige Ölpreis.

Nur im Rekordjahr 2005 lag das Transaktionsvolumen mit 72 Mrd. Euro höher als 2014. Im Jahr 2013 gab es 107 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 35 Mrd. Euro.

Der niedrige Ölpreis führte vor allem im letzten Quartal 2014 zu einer Konsolidierung in der Branche. Durch fallende Unternehmenswerte seien insbesondere kleinere Marktteilnehmer zu attraktiven Übernahmekandidaten geworden, schreibt BvD in einer Aussendung vom Dienstag. Verstärkt wurde der Trend durch die zunehmende Bedeutung der Fracking-Industrie, also der Förderung von Erdöl und Erdgas aus Schiefergestein. Da diese Art der Förderung besonders teuer ist, leidet dieser Zweig der Öl- und Gasbranche besonders unter dem niedrigen Ölpreis.

Wels/Prag (APA) - Die österreichische Möbelkette XXXLutz hat den Umsatz in Tschechien im Geschäftsjahr 2016/2017 um 41 Prozent auf 2,23 Milliarden Kronen (86,18 Mio. Euro) gesteigert, berichtet die tschechische Nachrichtenagentur CTK am Montag. Der Gewinn stieg laut Geschäftsbericht um 18 Prozent auf 46 Millionen Kronen. Der Konzern hat neue Märkte eröffnet und dadurch seine Marktposition gestärkt.
 

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XXXLutz-Gruppe steigerte 2016/17 Umsatz in Tschechien um 41 Prozent

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Industrie hat von der Europäischen Union ein selbstbewusstes Auftreten bei den anstehenden Handelsgesprächen mit den USA gefordert. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", erklärte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. Der Automobilverband VDA mahnte aber, die EU dürfe nicht mit Vorbedingungen in die Gespräche mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gehen.
 

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Deutsche Industrie für selbstbewusste EU bei Gespräch mit Trump

München (APA/Reuters) - Europas größter Versicherer Allianz will seinen südeuropäischen Kunden künftig bei Schäden an Haus oder Wohnung gleich einen Handwerker ins Haus schicken können. Die Tochter Allianz Partners kauft vom Finanzinvestor Portobello Capital den spanischen Reparatur-Dienstleister Multiasistencia, wie der Versicherer am Montag in München mitteilte.
 

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Allianz kauft Handwerker-Service aus Spanien