Boom am US-Arbeitsmarkt hält an - 200.000 neue Jobs im Jänner

Washington (APA/Reuters) - Der US-Arbeitsmarkt spürt zu Jahresbeginn kräftigen Rückenwind und liefert der Notenbank Fed weitere Argumente für eine rasche Zinserhöhung. Die Regierung in Washington meldete am Freitag in ihrem Bericht für Jänner 200.000 neue Jobs. Experten hatten nur mit 180.000 gerechnet - nach 160.000 im Dezember.

Die getrennt ermittelte Erwerbslosenquote verharrte bei 4,1 Prozent, dem niedrigsten Stand seit 17 Jahren.

Damit hat die Fed de facto ihr Ziel Vollbeschäftigung erreicht. Sie hat zuletzt im Dezember die Zinsen um einen Viertelpunkt hochgesetzt - auf die Spanne von 1,25 bis 1,5 Prozent. Auf der jüngsten Sitzung Ende Jänner haben die Währungshüter die Tür für eine weitere Erhöhung im März aufgestoßen.

Manche Experten erwarten, dass danach noch drei weitere Schritte nach oben in diesem Jahr folgen könnten: "Der alles in allem gute Arbeitsmarktbericht dürfte uns allen bewusst machen, dass vier Erhöhungen in diesem Jahr durchaus im Bereich des Möglichen liegen", sagte Ökonom Tom Porcelli vom Finanzhaus RBC Capital Markets.

Grund für eine etwas aggressivere geldpolitische Gangart als im letzen Jahr könnte sein, dass sich die Notenbank 2018 auch bei der Inflation auf der Zielgeraden wähnt. Bisher war diese für einen Aufschwung ungewöhnlich niedrig. Die Fed rechnet jedoch damit, dass die Teuerung dieses Jahr anzieht und sich dann um das Ziel der Notenbank von 2,0 Prozent einpendeln wird. Im Jänner legten die für die Inflationsentwicklung wichtigen Stundenlöhne im Schnitt um 0,3 Prozent zum Vormonat zu. Zum Vorjahr ergab sich sogar ein Plus von 2,9 Prozent - der höchste Wert seit Mitte 2009. Der starke Anstieg dürfte jedoch durch einen Sondereffekt begünstigt worden sein: In 18 US-Bundesstaaten wurde der Mindestlohn zu Jahresbeginn angehoben.

Der nun erreichte Stellenzuwachs von 200.000 ist weit höher als nötig wäre, um mit dem Bevölkerungswachstum Schritt zu halten. Dafür reichen nach einer Faustformel 75.000 bis 100.000 neue Jobs pro Monat aus. Fachleute rechnen damit, dass sich der rasante Stellenaufbau im Jahresverlauf abschwächen wird: Viele Unternehmen klagen bereits über einen Mangel an qualifizierten Fachkräften. Diese Lage könnten die Arbeitnehmer nutzen, um höhere Lohnforderungen durchzusetzen, wodurch wiederum auch die Inflation angeheizt würde.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach