Boom am Bau - EU-weiters Wachstum auf Vorkrisenniveau

Wien (APA) - Die guten Nachrichten zur europäischen Konjunktur reißen nicht ab: Im laufenden Jahr wird das Bauvolumen in den europäischen Ländern um 3,5 Prozent zunehmen. Das ist das stärkste Wachstum seit dem Vorkrisenjahr 2006, rechnete am Freitag das Wifo vor. In Österreich werde das Plus mit 2,8 Prozent "besonders dynamisch" sein - und auf dem Niveau der heimischen Gesamtwirtschaft liegen.

"Die europäische Entwicklung im Jahr 2017 ist aus zweierlei Gründen bemerkenswert. Erstens konnten die Baumaßnahmen in Europa letztmals 2006, also kurz vor dem Ausbruch der internationalen Finanzkrise, dermaßen stark ausgeweitet werden. Zweitens nimmt die Baunachfrage 2017 in allen 19 Euroconstruct-Mitgliedsländern zu, was die breite regionale Basis des gegenwärtigen Aufschwungs unterstreicht. Die vorgestellten Prognosen gehen auch für 2018 von einem deutlichen Wachstum der europäischen Bauwirtschaft aus. Bis 2020 ist für die 19 Mitgliedsländer mit einem weiteren Anstieg von 6 Prozent (kumuliert) zu rechnen", so die Wirtschaftsforscher in einer Aussendung.

Im Wohnungsbau sowie im sonstigen Hochbau werden sich die Zuwachsraten gemäß Prognose etwas abschwächen, während der Tiefbau mittelfristig zum Wachstumsführer wird. "Speziell die unternehmensnahen Bauleistungen im Geschäfts-, Industrie- und Bürobau profitieren merklich von der Konjunkturerholung", so die Einschätzung der Experten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte