Bombardier landet wieder in Gewinnzone - Zugsparte brummt

Montreal (APA/Reuters) - Der Flugzeug- und Zughersteller Bombardier schreibt inmitten seines Umbaus wieder schwarze Zahlen. Der kanadische Konzern wies am Donnerstag für das abgelaufene Quartal einen Nettogewinn von 70 Mio. Dollar (59,9 Mio. Euro) aus, nach 243 Mio. Dollar Verlust vor Jahresfrist. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 4,26 Mrd. Dollar.

In der Transport-Sparte mit der Zug-Produktion zogen die Erlöse um elf Prozent auf 2,26 Mrd. Dollar an. Die Zeit hoher Investitionen sei weitgehend vorbei und Bombardier konzentriere sich nun auf den Ausbau der Produktion und effizienterer Strukturen, erklärte Firmenchef Alain Bellemare.

Bombardier war 2015 durch eine aus dem Ruder gelaufene Flugzeugentwicklung in Schwierigkeiten geraten. Daraufhin kündigte der Konzern einen auf fünf Jahre angelegten Umbauplan mit der Streichung von weltweit 7.500 Stellen an. Ende März hatte sich das Unternehmen mit den Arbeitnehmer-Vertretern auf den Abbau von 2.200 Stellen in Deutschland geeinigt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte