Börsianer fürchten Konjunkturabkühlung im Euroraum - Sentix-Umfrage

Börsianer trauen der Eurozone wegen der globalen Wachstumsschwäche keinen kräftigen Aufschwung zu. Das Konjunkturbarometer fiel im Februar überraschend stark um 3,6 auf 6,0 Punkte, wie die Investmentberatung Sentix am Montag zu seiner Umfrage unter 1.100 Anlegern und Analysten mitteilte. Ökonomen hatten lediglich einen Rückgang auf 7,6 Zähler erwartet.

Die Experten schätzten die Lage so schlecht ein wie seit knapp einem Jahr nicht mehr, die Aussichten bewerteten sie sogar so pessimistisch wie zuletzt im November 2014.

"Die Eurozone erweist sich als keineswegs immun gegen den enormen Dynamikverlust in der globalen Wirtschaft", sagte Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner. "Auch die einstige Lokomotive Deutschland kühlt sich merklich ab." Ein Grund dafür ist die Sorge vor einem Abschwung der USA, der weltgrößten Volkswirtschaft. Auch in vielen Schwellenländern wie China, Russland und Brasilien läuft es derzeit nicht rund.

Die Eurozone dürfte im abgelaufenen vierten Quartal erneut um 0,3 Prozent gewachsen sein. Eine erste Schätzung veröffentlicht das Statistikamt Eurostat an diesem Freitag.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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