Börsengang kostet - Rocket Internet schrieb 2014 Verlust

Berlin - Der Börsengang kommt die deutsche Start-up-Holding Rocket Internet teuer zu stehen. Im vergangenen Jahr hätten außerordentliche Ausgaben im Zusammenhang mit dem Marktdebüt zu einem Verlust von 20,2 Mio. Euro geführt, teilte das Berliner Unternehmen am Dienstag mit. Im Jahr davor hatte noch ein Gewinn von 174,2 Mio. Euro in der Bilanz gestanden.

Damals sorgte unter anderem der Verkauf von Anteilen am Online-Modehändler Zalando für positive Impulse. Der Umsatz stieg 2014 dank eines guten Wachstums der E-Commerce-Unternehmen in Brasilien um 43 Prozent auf 104 Mio. Euro.

Rocket hatte bei seinem Börsengang im Oktober 2014 rund 1,4 Mrd. Euro eingenommen. Die Aktien sind im nur schwach regulierten Entry Standard gelistet. Das Unternehmen, das von dem bekannten Gründer Oliver Samwer geführt wird, nutzt bewährte Internetgeschäftsmodelle, überträgt sie auf neue Märkte vor allem in Schwellenländern und Europa, um sie dort groß zu machen. An diesen nunmehr mehr als 100 Start-ups hält Rocket Internet in der Regel nicht die Mehrheit. Zum Rocket-Portfolio gehören unter anderem Start-ups wie HelloFresh, Foodpanda, Dafiti sowie die Online-Möbelhändler Westwing und Home24.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte