Börsengang dürfte Europcar mit bis zu 2 Mrd. Euro bewerten

Der französische Autovermieter Europcar will bei seinem Börsengang bis zu 855 Mio. Euro einsammeln. Etwas mehr als die Hälfte davon stamme von der Ausgabe neuer Aktien, der Rest komme aus dem Verkauf von Papieren der Konzernmutter Eurazeo, wie Europcar am Montag mitteilte.

Die Preisspanne für die Anteilscheine liege bei 11,50 bis 15 Euro. Damit wird der Autovermieter mit bis zu 2 Mrd. Euro bewertet. Dem Investmentfonds Eurazeo gehören derzeit 87 Prozent der Europcar-Anteile. Rund 50 Prozent der Aktien sollen nach der Platzierung frei handelbar sein.

Der Großteil der Einnahmen aus dem Börsengang soll nach den Worten von Finanzdirektorin Caroline Parot zur Schuldentilgung verwendet werden. Die dann noch verbleibenden etwa 112 Mio. Euro würden überwiegend für Investitionen eingesetzt, darunter für Zukäufe und Partnerschaften.

Europcar betreibt weltweit eine Flotte von mehr als 200.000 Fahrzeugen in 160 Ländern und gehört damit zu den führenden Unternehmen der Branche. Der Autovermieter gehörte einst zu Volkswagen, war 2006 aber an Eurazeo verkauft worden.

Wien (APA) - Der oö. Wasseraufbereiter BWT AG - auf dessen HV kürzlich ein Gesellschafterausschluss beschlossen, aber den Managern die Entlastung verweigert wurde - hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2017 um 10,2 Prozent auf 340,1 Mio. Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) brach im Vergleich zum Halbjahr 2016 aber von 18,1 Mio. auf 8,4 Mio. Euro ein. Auch der Gewinn ging um mehr als 50 Prozent zurück.
 

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BWT zum Halbjahr mit Ergebniseinbruch

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Versicherer rechnen für 2017 mit einem moderaten Einnahmeplus. "Wir erwarten für das Gesamtjahr ein Beitragswachstum über alle Sparten hinweg von etwa 1,2 Prozent", sagte der scheidende Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland, am Dienstag in Berlin.
 

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Deutsche Versicherer erwarten Einnahmeplus - Sparte Leben im Minus

London (APA/dpa) - Der Reisekonzern Thomas Cook steigt nach einem turbulenten Sommer wieder bei der Club-Kette Aldiana ein. Zusammen mit dem Aldiana-Haupteigentümer, dem Schweizer Hotelentwickler LMEY, will Thomas Cook sein Angebot an eigenen Hotels weiter ausbauen, wie der Konzern mit Marken wie Neckermann Reisen und der Fluglinie Condor am Dienstag in London mitteilte.
 

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Thomas Cook steigt wieder bei Club-Kette Aldiana ein