Börsengang der VW-Lastwagensparte frühestens in einem Jahr

Wolfsburg (APA/dpa) - Ein Börsengang der VW-Lastwagen- und Bussparte Truck & Bus mit den Marken MAN und Scania ist nach Einschätzung von Vorstandschef Andreas Renschler frühestens in einem Jahr möglich. "Das heißt aber nicht automatisch, dass wir dann an die Börse gehen", sagte der Manager am Montag in München.

Die Sparte wolle bis 2025 auch in den USA sowie Asien stark aufgestellt und der profitabelste Lkw-Hersteller sein, sagte Renschler.

In den nächsten zwölf Monaten wolle sich VW Truck & Bus in eine europäische Aktiengesellschaft umwandeln und börsenfähig werden. Damit sei die Sparte flexibler und habe zusätzliche Möglichkeiten, sich Geld für Wachstum zu besorgen, erklärte Renschler. Ob und wann ein Börsengang erfolge, hänge auch stark vom Umfeld ab.

Am US-Lastwagenhersteller Navistar hält VW Truck & Bus heute 16,9 Prozent. Ab 17 Prozent müsste VW allen Navistar-Aktionären ein Übernahmeangebot machen.

Die MAN-Sparte Diesel & Turbo werde aus dem MAN-Konzern ausgegliedert und direkt dem VW-Konzern unterstellt, sagte Renschler. Dieser Bereich würde nicht in eine "Börsenstory" der Lastwagensparte passen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte