BÖRSENFLASH - Verbund-Aktie nach verbessertem Gewinnausblick +7,8%

Wien - Die Aktien des Verbund haben am Donnerstagvormittag nach einer verbesserten Gewinnerwartung des Versorgers für 2015 an der Wiener Börse kräftig zugelegt. Zuletzt standen sie mit einem Plus von 7,79 Prozent bei 13,63 Euro. Demgegenüber gewann der Wiener Leitindex ATX 1,85 Prozent dazu.

Der Stromkonzern und Wasserkraftwerksbetreiber erwartet im laufenden Geschäftsjahr statt 180 nun 240 Mio. Euro Gewinn. 2014 waren es 126 Mio. Euro. Dass die jüngste Talfahrt der Verbund-Aktie durch dieses Ereignis vorerst gestoppt wurde, wertet Erste-Analyst Christoph Schultes positiv. Hauptverantwortlich für die verbesserte Gewinnerwartung seien die aufgelöste Rückstellung für die Stromnetzkostenbeteiligung und die gute Wasserführung. Diese Faktoren würden jedoch nichts an der trüben mittelfristigen Preissituation des Konzerns ändern. "Freilich wirkt sich dieser Schritt direkt auf unsere Gewinnerwartungen für das laufende Jahr aus", konstatiert Schultes. Jedoch werde die Verbund-Aktie mittelfristig wie der gesamte europäische Strommarkt unter Preisdruck bleiben.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor