BÖRSENFLASH - Verbund-Aktie nach verbessertem Gewinnausblick +7,8%

Wien - Die Aktien des Verbund haben am Donnerstagvormittag nach einer verbesserten Gewinnerwartung des Versorgers für 2015 an der Wiener Börse kräftig zugelegt. Zuletzt standen sie mit einem Plus von 7,79 Prozent bei 13,63 Euro. Demgegenüber gewann der Wiener Leitindex ATX 1,85 Prozent dazu.

Der Stromkonzern und Wasserkraftwerksbetreiber erwartet im laufenden Geschäftsjahr statt 180 nun 240 Mio. Euro Gewinn. 2014 waren es 126 Mio. Euro. Dass die jüngste Talfahrt der Verbund-Aktie durch dieses Ereignis vorerst gestoppt wurde, wertet Erste-Analyst Christoph Schultes positiv. Hauptverantwortlich für die verbesserte Gewinnerwartung seien die aufgelöste Rückstellung für die Stromnetzkostenbeteiligung und die gute Wasserführung. Diese Faktoren würden jedoch nichts an der trüben mittelfristigen Preissituation des Konzerns ändern. "Freilich wirkt sich dieser Schritt direkt auf unsere Gewinnerwartungen für das laufende Jahr aus", konstatiert Schultes. Jedoch werde die Verbund-Aktie mittelfristig wie der gesamte europäische Strommarkt unter Preisdruck bleiben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro