BÖRSENFLASH - Europas Börsen erneut wegen China auf Talfahrt

Europa-weit/Frankfurt am Main/London - Die europäischen Leitbörsen befinden sich am Montag im Eröffnungshandel erneut auf Talfahrt. Auslöser dafür waren wieder Sorgen um den Zustand der chinesischen Wirtschaft, nachdem sich an Chinas Börsen keine Beruhigung abzeichnet. Der 50 wichtige Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 notierte gegen 9.10 Uhr mit einem deutlichen Minus von 3,26 Prozent bei 3.141,32 Punkten.

Klar fielen die Verluste zudem an den Börsen in Frankfurt und London aus: Der deutsche Leitindex DAX gab um 3,53 Prozent auf 9.766,99 Einheiten nach, der FT-SE-100 in London verlor zuletzt 2,81 Prozent und stand damit bei 6.016,60 Zählern. In Wien lag der heimische Leitindex ATX zuletzt 3,22 Prozent im Minus. Bereits am Freitag hatten die europäischen Aktienmärkte im tiefroten Bereich geschlossen und Verluste von um die drei Prozent verzeichnet. Auf Wochensicht hatte der Euro-Stoxx-50 ein Minus von fast siebeneinhalb Prozent eingefahren.

Auslöser für den Kursrutsch waren wie schon in der Vorwoche Sorgen um den Zustand der chinesischen Wirtschaft. Zu Wochenbeginn ist der Shanghai Composite um 7,83 Prozent abgerutscht. Der Hang Seng in Hongkong notierte zuletzt 5,10 Prozent im Minus. Trotzdem umfangreicher Gegenmaßnahmen der Regierung ist damit kein Ende der Talfahrt an den chinesischen Börsen in Sicht.

Am Wochenende hatte die Regierung angekündigt, dass der chinesische Pensionsfonds künftig in Aktien investieren dürfe. Marktbeobachtern zufolge hoffen die Anleger aber auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik, die bisher ausblieb. Nach einem Bericht des "Wall Street Journals" plant die Notenbank erst für Monatsende oder Anfang September, weitere Schritte zu setzen.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch