Börsen fallen auf niedrigsten Stand seit vier Jahren

Japans Börsen-Leitindex verliert 3,7 Prozent. Die Verluste an Chinas Börsen sind moderater ausgefallen. Die Sorge vor der Ölschwemme lässt Ölpreise weiter fallen.

Tokio. Der erneute Rückgang der Ölpreise hat die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch wieder auf Talfahrt geschickt. Nur einen Tag nachdem die Aussicht auf weitere Konjunkturhilfen in China für etwas Hoffnung und Erholung gesorgt hatte, stürzten die Kurse auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren ab. Nach einer Warnung der Internationalen Energie-Agentur, die Ölmärkte könnten in diesem Jahr "im Überangebot ertrinken", fiel der Preis für US-Öl am Mittwoch um mehr als zwei Prozent unter die Marke von 28 Dollar je Barrel (rund 159 Liter) auf den tiefsten Wert seit September 2003.

In Tokio büßte der Nikkei 3,7 Prozent auf 16.416 Punkte ein. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel fast drei Prozent auf ein zuletzt im Oktober 2011 erreichtes Niveau. Auch in China gaben die Kurse nach, allerdings fielen die Verluste dort etwas moderater aus. In Shanghai notierte der Aktienmarkt ein Prozent tiefer. Der Index der wichtigsten Unternehmen an den Börsen in Shanghai und Shenzhen büßte 1,5 Prozent ein. Die Aussicht auf eine Reihe von Börsengängen sorgte Händlern zufolge für positive Impulse. Die zuständige Aufsicht hat jüngst insgesamt sieben Neuemissionen genehmigt und dafür erstmals neue Regelungen angewendet. In Hongkong gaben die Kurse um 3,5 Prozent nach.

In Tokio gehörten Exportwerte zu den größten Verlierern: Die Aktien von Sony brachen rund acht Prozent ein. Mit den Papieren von Nissan ging es fast fünf Prozent nach unten. Der Rückgang des Ölpreises verunsicherte die Anleger und schürte die Sorgen um die Weltwirtschaft. Zudem blieben Investoren vor den Sitzungen der japanischen und der amerikanischen Notenbank in der kommenden Woche wohl in der Defensive, sagten Händler. Der Euro legte im Fernost-Handel 0,4 Prozent auf 1,0947 Dollar zu.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los