Börsegang Siemens-Medizintechnik - Banken: Orders für fast 4 Mrd Euro

München (APA/Reuters) - Die Aktien der Siemens-Medizinztechnik-Tochter Healthineers stoßen nach Angaben der begleitenden Investmentbanken weiter auf starke Nachfrage. Zwei Tage nach dem Beginn der Werbetour lägen bereits Aufträge für 150 Mio. Aktien vor, teilten die Banken am Mittwoch mit. Das entspricht einem Volumen von 3,9 Mrd. Euro oder mehr. Die Orderbücher wären damit bereits einmal gefüllt.

Für viele große Investoren ist das die Voraussetzung, dass sie überhaupt Aktien zeichnen dürfen, um nicht zu viele Papiere zugeteilt zu bekommen.

Für einen erfolgreichen Börsengang sollten allerdings Orders für das Doppelte des Platzierungsvolumens vorliegen, damit die Banken bei der Zuteilung der Papiere an kurz- oder langfristige Investoren Handlungsspielraum haben.

Das Healthineers-Management um Vorstandschef Bernd Montag setzt am Mittwoch in London seine Werbetour bei Investoren fort. Die Zeichnungsfrist läuft noch bis 15. März. Einen Tag später soll Siemens Healthineers sein Debüt an der Frankfurter Börse feiern.

Siemens will Healthineers-Aktien für bis zu 4,65 Mrd. Euro verkaufen, die Preisspanne reicht von 26 bis 31 Euro.

Der deutsche Industriekonzern will der Tochter damit die Freiheit geben, Übernahmen mit eigenen Aktien zu zahlen und damit eine aktive Rolle in der Konsolidierung der Branche zu spielen.

Nach dem Börsengang sollen zunächst 15 Prozent der Aktien im Streubesitz sein.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch