Börsegang Siemens-Medizintechnik - Banken: Orders für fast 4 Mrd Euro

München (APA/Reuters) - Die Aktien der Siemens-Medizinztechnik-Tochter Healthineers stoßen nach Angaben der begleitenden Investmentbanken weiter auf starke Nachfrage. Zwei Tage nach dem Beginn der Werbetour lägen bereits Aufträge für 150 Mio. Aktien vor, teilten die Banken am Mittwoch mit. Das entspricht einem Volumen von 3,9 Mrd. Euro oder mehr. Die Orderbücher wären damit bereits einmal gefüllt.

Für viele große Investoren ist das die Voraussetzung, dass sie überhaupt Aktien zeichnen dürfen, um nicht zu viele Papiere zugeteilt zu bekommen.

Für einen erfolgreichen Börsengang sollten allerdings Orders für das Doppelte des Platzierungsvolumens vorliegen, damit die Banken bei der Zuteilung der Papiere an kurz- oder langfristige Investoren Handlungsspielraum haben.

Das Healthineers-Management um Vorstandschef Bernd Montag setzt am Mittwoch in London seine Werbetour bei Investoren fort. Die Zeichnungsfrist läuft noch bis 15. März. Einen Tag später soll Siemens Healthineers sein Debüt an der Frankfurter Börse feiern.

Siemens will Healthineers-Aktien für bis zu 4,65 Mrd. Euro verkaufen, die Preisspanne reicht von 26 bis 31 Euro.

Der deutsche Industriekonzern will der Tochter damit die Freiheit geben, Übernahmen mit eigenen Aktien zu zahlen und damit eine aktive Rolle in der Konsolidierung der Branche zu spielen.

Nach dem Börsengang sollen zunächst 15 Prozent der Aktien im Streubesitz sein.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor