Börse Wien startet höher - ATX gewinnt 0,57 Prozent

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat am Montag im Frühhandel etwas höher tendiert. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.479,07 Zählern um 14,1 Punkte oder 0,57 Prozent über dem Freitag-Schluss (2.464,97). Bisher wurden 358.424 (Vortag: 380.101) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Nach den Kursverlusten zu Wochenschluss befindet sich der heimische Leitindex damit wieder auf Erholungskurs. Für Unterstützung sorgten gute Vorgaben aus Übersee. In Europa bleibt der Streit um die Reformliste der griechischen Regierung weiter im Fokus.

Bei den Einzelwerten notierten die Papiere der OMV um 0,94 Prozent höher bei 25,64 Euro. Am Freitag ist bekannt geworden, dass Rainer Seele der neue Konzernchef der OMV wird. Er leitete bisher die deutsche Wintershall.

Die Titel der Raiffeisen Bank International (RBI) legten im Eröffnungshandel 0,79 Prozent auf 59,57 Euro zu. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS haben ihre Gewinnschätzungen für die Aktie angepasst. Das kürzlich gestartete Umstrukturierungsprogramm zur Reduzierung der risikogewichteten Aktiva (RWA) sei der Schlüssel zu einer erfolgreichen Performance, heißt es in der Studie.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche