Börse Tokio schließt mit deutlichem Verlust

Der Tokioter Aktienmarkt ist am Donnerstag mit deutlichen Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225 Index schloss mit minus 393,18 Punkten oder 2,32 Prozent bei 16.562,55 Zählern. Der Topix Index verlor um 30,26 Punkte oder 2,22 Prozent auf 1.331,81 Einheiten. 137 Kursgewinnern standen 1.765 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 44 Titel.

Der japanische Premierminister Shinzo Abe verkündete heute, die geplante Erhöhung einer Konsumsteuer auf Herbst 2019 verschieben zu wollen. Anleger hatten auch Details zu einem angekündigten Konjunkturprogramm erwartet. Diese blieben aber aus, was von Marktbeobachtern für große Teile der Verluste an den Tokioter Börsen verantwortlich gemacht wird.

Die Titel von Einzelhandelsunternehmen hatten früher von einem Aufschub der Steuererhöhung profitiert. Am Donnerstag schlossen sie dennoch weitgehend negativ: Aeon Anteilsscheine verloren 1,53 Prozent, Seven&I verbilligten sich um 1,62 Prozent. Der Branchenindex schloss gut 1,3 Prozent schwächer als der Durchschnitt.

Die Nachricht sinkender Autoverkaufszahlen in den USA ließen auch Autohersteller fallen: Honda büßten 4,16 Prozent ein, Mazda verloren 3,22 Prozent. Der Umsatz beider Marken in den USA war im vergangenen Monat um über 4 Prozent zurückgegangen.

Yahoo Japan verzeichneten einen Kursanstieg von 3,01 Prozent. Medien hatten zuvor berichtet, SoftBank, die bereits Anteile an dem Suchmaschinenableger hält, könnte weitere Aktien ankaufen wollen.

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