Börse Tokio schließt nach Stimmungsdreh mehrheitlich im Plus

Tokio - Der Tokioter Aktienmarkt hat am Donnerstag dank einer Erholungsbewegung an der chinesischen Börse mehrheitlich im Plus geschlossen. Der Nikkei-225 Index schloss nach einem Stimmungsdreh mit plus 117,86 Punkten oder 0,60 Prozent bei 19.855,50 Zählern, nachdem er im Verlauf um mehr als 600 Punkte abgerutscht war.

Der Topix Index grenzte sein Minus zum Handelsende auf 2,59 Punkte oder 0,16 Prozent auf 1.579,89 Einheiten. 416 Kursgewinnern standen 1.392 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 63 Titel.

Für die Aufschläge an der japanischen Börse machten Marktteilnehmer die starken Kursgewinne an den chinesischen Handelsplätzen verantwortlich. Die Börse in Shanghai konnte nach der jüngsten Talfahrt um fast sechs Prozent zulegen.

Im Verlauf sprachen Experten noch von Panikverkäufen in Japan, welche den Topix um 3,6 Prozent in die Tiefe gedrückt hatten. Ein positiver Handelsstart in China sorgte dann auch in Japan für einen Stimmungsaufschwung.

Unter den Einzelwerten schlossen die Papiere des weltgrößten Autobauers Toyota mit minus 0,4 Prozent. Die Papiere des Branchenkollegen Honda Motor gaben leicht um 0,08 Prozent nach und Mazda fielen um 0,13 Prozent.

Toshiba verbilligten sich um 2,1 Prozent. Das Unternehmen will wegen anstehenden Abschreibungen Vermögenswerte im Volumen von 1,7 Mrd. US-Dollar verkaufen.

Fast Retailing sprangen hingegen um 4,1 Prozent in die Höhe. Der Einzelhändler hatte über einen Gewinnsprung von mehr als 50 Prozent für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres berichtet.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor