Börse Tokio stabilisiert sich, Nikkei schließt mit Plus

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt hat sich am Mittwoch nach den Rückziehern der letzten Tage stabilisiert. Die tonangebenden US-Indizes waren am Dienstag mit deutlichen Gewinnen von über zwei Prozent aus dem Handel gegangen und lieferten dementsprechend positive Vorgaben.

Der Nikkei-225 Index schloss mit plus 0,16 Prozent bei 21.645,37 Zählern, war jedoch kurz nach Börsenbeginn auf bis zu 22.350 Einheiten und damit um mehr als drei Prozent gestiegen. Der Topix Index gewann 0,37 Prozent auf 1.749,91 Einheiten. 1.138 Kursgewinnern standen 806 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 78 Titel.

Inmitten der Erholung blieben impulssetzende Konjunkturdaten und Unternehmensnachrichten Mangelware. Am Devisenmarkt schwächte sich der US-Dollar gegenüber den japanischen Yen ein wenig ab.

Branchenweit verzeichneten vor allem Öl- und Kohlewerte Gewinne. Daneben waren auch Pharmatitel gut gesucht. Mit Verlusten zeigten sich dagegen Nahrungsmittelhersteller.

Bester Wert waren im Nikkei-225 die Titel des in der Halbleiterindustrie tätigen Unternehmens Sumco (plus 6,6 Prozent). Ebenfalls mit Zugewinnen präsentierten sich Mitsubishi Heavy (plus 5,9 Prozent). Klare Verluste verbuchten dagegen Japan Tobacco (minus 6 Prozent) und die Elektronikpapiere von Ricoh (minus 6,6 Prozent).

New Brunswick (New Jersey) (APA/dpa) - Johnson & Johnson (J&J) hat auch im zweiten Quartal vor allem von seinem Pharmageschäft profitiert. Hinzu kamen auch günstige Wechselkurse. Wie der Hersteller von Medizintechnik, Konsumgütern und Pharmazeutika am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 10,6 Prozent auf knapp 21 Mrd. US-Dollar (rund 18 Mrd. Euro).
 

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Johnson & Johnson wächst vor allem dank Pharmageschäfts

Wien (APA) - Der heimische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist im ersten Halbjahr 2018 deutlich weniger stark gewachsen als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Nachdem die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2017 um rund 70 Prozent gestiegen waren, legten sie im ersten Halbjahr 2018 nur noch um ein Fünftel zu, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY).
 

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Trotz Diesel-Schwäche - Wachstum bei E-Autos verlangsamt sich

Wien/Linz (APA) - Die Einvernahme des Hauptangeklagten Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) im Korruptionsprozess rund um die Buwog-Privatisierung und den Linzer Terminal Tower hat sich heute, Dienstagvormittag, auf Grassers Geldgeschäfte rund um 500.000 Euro konzentriert. Grasser gibt an, er habe das Geld von seiner Schwiegermutter zur Veranlagung bekommen.
 

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Grasser-Prozess - Richterin forscht zu Geldgeschäften Grassers nach