Börse Tokio schließt wenig verändert, Nikkei-225 im Plus

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt hat am Montag wenig verändert geschlossen. Der Nikkei-225 Index schloss mit plus 30,30 Punkten oder 0,13 Prozent bei 22.481,09 Zählern. Der Topix Index fiel dagegen um minimale 1,28 Punkte oder 0,07 Prozent auf 1.770,42 Einheiten. 862 Kursgewinnern standen 1.088 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 106 Titel.

Damit startete die Börse in Japan nur zögerlich in die neue Handelswoche. Gedrückt wurde die Stimmung von sinkenden Ölpreisen sowie von dem Polit-Chaos in Italien. Dort stehen nun höchstwahrscheinlich Neuwahlen an, nachdem die Regierungsbildung zwischen der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega gescheitert war. Nach nur vier Tagen gab ihr gemeinsamer Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Giuseppe Conte, den Regierungsauftrag an Staatspräsident Sergio Mattarella wieder zurück.

Positiv wirkte indessen, dass die Chancen auf ein doch noch stattfindendes Gipfeltreffen zwischen Nordkorea und den USA wieder gestiegen sind. US-Präsident Donald Trump hatte am vergangenen Donnerstag das Gespräch abgesagt, am Freitag aber erklärt, er halte es weiterhin für möglich. Am Sonntag traf bereits ein US-Verhandlungsteam in Nordkorea ein, um das Treffen vorzubereiten, schrieb Trump auf Twitter.

Konjunkturseitig blieb es zum Wochenstart ruhig. Auch wichtige Unternehmensnachrichten lagen nicht vor. Zudem bleiben die Börsen in den USA und in London heute feiertagsbedingt geschlossen.

Gesucht waren in Japan einige Exportwerte. Sony und Suzuki Motor zogen um jeweils 2,01 Prozent an und Honda Motors gewannen 1,11 Prozent. An die Spitze des Nikkei-225 setzten sich die Papier von Nippon Paper Industries mit plus 3,77 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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