Börse Tokio schließt tiefrot, Nikkei-225 bricht 3,89% ein

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt hat am Donnerstag im Einklang mit den asiatischen Börsen tiefrot geschlossen. Bereits am Vortag waren in den USA die Börsen mit herben Verlusten aus dem Handel gegangen. Das hatte auch in Asien eine Ausverkaufswelle ausgelöst. Marktbeobachtern zufolge sind die steigenden Zinsen in den USA ein Grund für die aktuelle Verkaufswelle bei Aktien.

Der Nikkei-225 Index schloss mit einem beachtlichen Abschlag von 915,18 Punkten oder 3,89 Prozent bei 22.590,86 Zählern. Außer einem Titel gab es am Donnerstag nur Verlierer bei den Werten im Leitindex. Der weiter gefasste Topix Index fiel um massive 62,00 Punkte oder 3,52 Prozent auf 1.701,86 Einheiten.

Bei den Sektoren konnten die Einzelhändler die Verluste etwas abmildern. Auch bei den Banken- und Immowerten fielen die Verluste nicht ganz so stark aus. Das stärkste Minus fuhren unterdessen die Chemie- und Rohstoffwerte ein. Im Leitindex Nikkei-225 gab es einen Wert, der sich in der Gewinnzone halten konnte. Aktien des Baukonzerns Daiwa House stiegen um leichte 0,21 Prozent und markierten damit den Fels in der Brandung.

Tagesschwächster Wert im Nikkei waren Aktien von Nippon Sheet Glass, die fast 10 Prozent verloren. Auch mit herben Verlusten über der Sechs-Prozent-Marke mussten sich Shiseido, Marubeni, JXTG sowie TDK abfinden.

Bei den Maschinenbauwerten hat der Robotikspezialist Yaskawa seine Jahresziele zuletzt deutlich nach unten korrigiert. Grund dafür sind die geringeren Erwartungen für die Geschäftssparte "Motion Control". Die Papiere verzeichneten ebenfalls ein Minus von knapp 6 Prozent und lagen damit unter den stärksten Verlierern. Beim Branchenkollegen Fanuc waren es ebenfalls 6,84 Prozent Minus.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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