Börse Tokio schließt mit herben Verlusten

Tokio (APA) - Herbe Verluste musste die Tokioter Börse am Mittwoch verbüßen. Verantwortlich dafür sei unter anderem die politische Situation in Italien, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Neuwahl führen werde, schrieb das Nachrichtenportal CNBC.

Zudem dürfte ein weiterhin fester gegenüber dem US-Dollar tendierender japanischer Yen die Papiere exportabhängiger Unternehmen belastet haben. Üblicherweise verleiht eine schwache Landeswährung Exportwerten Rückenwind, da damit der Absatz ins Ausland begünstigt wird. Das Gegenteil führt tendenziell zu Kursverlusten. Der Yen gilt gleich dem Schweizer Franken in Krisenfällen als sicherer Anlagehafen. Dies führte zu den Kursaufschlägen der vergangenen Tage.

Der Nikkei-225 Index schloss mit minus 279,07 Punkten oder 1,57 Prozent bei 17.450,77 Zählern. Der Topix Index fiel um 17,16 Punkte oder 1,20 Prozent auf 1.407,51 Einheiten.

In Italien steht inmitten der Turbulenzen an den Finanzmärkten nun auch die Bildung einer Übergangsregierung wieder in Frage. Der designierte Premier Carlo Cottarelli will sich für die Zusammensetzung eines Kabinetts mehr Zeit nehmen.

Unter den Einzelwerten gab es in Tokio kaum Neuigkeiten. Von den 225 im japanischen Leitindex notierten Titeln verzeichneten lediglich 16 Kursgewinne. Darunter waren auch die Schwergewichte von Softbank vertreten. Sie gewannen 0,65 Prozent.

Die Papiere der Uniqlo-Mutter Fast Retailing verbilligten sich hingegen in einer breiten Verlustzone um 0,98 Prozent. Die Aktien des Maschinenbauers Fanuc sanken um 2,44 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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