Börse Tokio schließt etwas tiefer

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt ist am Dienstag mit negativer Tendenz aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225 Index schloss mit minus 42,03 Punkten oder 0,18 Prozent bei 22.960,34 Zählern. Der Topix Index verlor um 4,18 Punkte oder 0,23 Prozent auf 1.809,57 Einheiten. 722 Kursgewinnern standen 1.244 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 90 Titel.

Der Chef der japanischen Notenbank Haruhiko Kuroda sprach heute vor dem Parlament. Die Wirtschaft des Landes ist zwar auf Erholungskurs, die Inflation kommt jedoch nicht richtig in Schwung. Kuroda sagte, die Zentralbank werde ihr Ziel geduldig weiterverfolgen, eine Inflationsmarke von 2 Prozent zu erreichen. Der Anstieg der Verbraucherpreise hatte sich im April bereits den zweiten Monat in Folge verlangsamt. Die Inflationsrate unter Ausschluss der schwankungsanfälligen Nahrungsmittelpreise lag bei lediglich 0,7 Prozent.

Sony übernimmt den Musikverlag Emi Music Publishing für rund 1,9 Milliarden Dollar fast vollständig. Damit will der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern sein Geschäft mit Inhalten ausbauen. Sony besitzt bereits über eine Tochter rund 30 Prozent an dem Verlag. Jetzt will Sony die bisher von einem Fonds der Vereinigten Arabische Emirate gehaltenen 60 Prozent für 1,9 Milliarden Dollar übernehmen, wie das Unternehmen am Dienstag in Tokio mitteilte. Die Aktien von Sony gingen heute um 1,97 Prozent verbilligt aus dem Handel.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro