Börse Tokio schließt auf höchsten Stand seit 26 Jahren

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt hat nach einem Feiertag zu Wochenbeginn am Dienstag seine jüngsten Höhenflüge fortgesetzt. Ein schwächerer Yen und Vorgaben der Wall Street lieferten Unterstützung. Der Nikkei-225 Index schloss mit plus 135,46 Punkten oder 0,57 Prozent bei 23.849,99 Zählern und damit auf dem höchsten Stand seit Anfang der 90er-Jahre. Er liegt nur noch wenige Punkte unter der Marke von 24.000 Punkten.

Der breiter aufgestellte Topix gewann um 8,95 Punkte oder 0,48 Prozent auf 1.889,29 Einheiten. 1.157 Kursgewinnern standen 786 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 82 Titel.

Da am Montag die Börse wegen eines Feiertages geschlossen gewesen war, dürften Investoren ihre Reaktion auf die Kursgewinne der Wall Street am Freitag nachgeholt haben.

Gefragt waren etwa Aktien des Modehändlers Fast Retailing. Der Konzern hatte bekanntgegeben, dass der Dezember-Umsatz seiner Filialen der Marke Uniqlo im Jahresvergleich um 18 Prozent zulegte. Die Aktie schloss um 1,17 Prozent fester. Auf den Kauflisten standen auch Anbieter von Geräten für die Chipindustrie und Elektronikbauteilhersteller. So legten Tokyo Electron um 1,71 und TDK um 0,92 Prozent zu.

Hingegen gaben die Papiere von Toyota um 0,15 Prozent nach. Der Automobilhersteller stellte ein Konzept ein autonomes Mehrzweck-Fahrzeug vor. Bei dem Konzept e-Palette handelt es sich um eine Art mobilen autonomen Raum in der Größe eines Lieferwagens.

Berlin/Leibnitz (APA) - Das südsteirische IT-Unternehmen "Boom Software" wird künftig rollendes Material der Deutschen Bahn (DB) bei Störfällen in die nächste geeignete Werkstatt lotsen. Eine entsprechende Kooperation über acht Jahre wurde am Freitag bei der Berliner Bahnzulieferer-Messe "InnoTrans" bekanntgegeben. Dies soll zu weniger Verschleiß und zu einer Kostenersparnis beitragen, hieß es in einer Aussendung.
 

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Steirische Software lenkt Loks der Deutschen Bahn in Werkstätten

Brüssel (APA) - Österreich ist Spitzenreiter beim Anteil der erneuerbaren Energiequellen im Strombereich. Laut Eurostat-Daten vom Freitag kam die Alpenrepublik 2016 auf 72,6 Prozent und lag damit vor Schweden (64,9 Prozent) sowie Portugal (54,1 Prozent). Der EU-Durchschnitt lag lediglich bei 29,6 Prozent. Schlusslicht in diesem Bereich war Malta mit nur 5,6 Prozent.
 

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Strom aus Erneuerbaren: Österreich mit höchstem Anteil in EU

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.
 

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G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig