Börse Tokio geht etwas fester aus dem Handel

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag etwas fester beendet. Der Nikkei-225 Index schloss mit plus 245,49 Punkten oder 1,13 Prozent bei 21.890,86 Zählern. Der Topix Index stieg um 15,78 Punkte oder 0,90 Prozent auf 1.765,69 Einheiten. 1.451 Kursgewinnern standen 501 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 70 Titel.

Damit trotzen die Börsen in Japan den erneut negativen Vorgaben aus den USA. Auch an den meisten anderen asiatischen Märkten ging es etwas nach oben. Marktteilnehmer verwiesen auf Schnäppchenjäger, die den jüngten Kursrutsch nun zum einkaufen nützen würden.

Etwas Unterstützung könnten auch unerwartet gute Exportdaten aus China geliefert haben. So sind die Ausfuhren in der Volksrepublik im Jänner um 11,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 200,52 Mrd. US-Dollar gestiegen. Die Importe sprangen um 36,9 Prozent auf 180,18 Mrd. US-Dollar in die Höhe. Experten erklärten den Anstieg auch mit dem späten Zeitpunkt des chinesischen Neujahrsfestes, das diesmal auf Mitte Februar fällt, so dass sich der Handel auf den Jänner konzentriert habe.

Nach oben gezogen wurde der japanische Nikkei-225 von Finanzwerten und Autobauern. So zogen Mitsubishi UFJ Financial Group um 1,09 Prozent an und Toyota gewannen klare 2,43 Prozent.

Aufmerksamkeit erhielten zudem die Aktien der Softbank. Der japanische Telekom-Konzern verhandelt über einen Einstieg bei dem Schweizer Rückversicherer Swiss Re. Die Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung seien jedoch noch in einem frühen Stadium, hieß es. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge könnte die Softbank bis zu einem Drittel der Aktien übernehmen und dafür zehn Mrd. Dollar oder mehr auf den Tisch legen. Zu Handelsschluss notierten Softbank um 0,98 Prozent höher.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

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Audi startet Rückruf von Diesel-Autos in Deutschland

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

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Volkswagen-Chef spricht von 50 Millionen Elektroautos

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