Börse Tokio schließt deutlich höher

Tokio - Der Tokioter Aktienmarkt hat am Donnerstag ein klares Plus eingefahren. Der Nikkei-225 Index schloss mit plus 360,44 Punkten oder 2,28 Prozent bei 16.196,80 Zählern. Der Topix Index stieg um 28,80 Punkte oder 2,25 Prozent auf 1.311,20 Einheiten. 1.689 Kursgewinnern standen 165 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 165 Titel.

Vor allem die positive Stimmung an den New Yorker Aktienbörsen infolge der am Vortag veröffentlichen US-Notenbank-Sitzungsprotokolle ("Minutes") wurden dabei als Grund für die Tokioter Gewinne ausgemacht.

Dem Protokoll zufolge hatten sich die ranghohen Vertreter der Federal Reserve (Fed) besorgt wegen der fallenden Rohstoffpreise und den volatilen Finanzmärkten gezeigt. Zuletzt rechneten entsprechend immer weniger Finanzmarktakteure mit weiteren Leitzinserhöhungen in den USA noch in diesem Jahr.

Von Nachrichten zur Konjunkturentwicklung in Asien kamen hingegen keine Gründe für gesteigerte Kauffreude. So enttäuschten einmal mehr Wirtschaftszahlen aus China, dort hinkte die Inflation im Jänner den Expertenerwartungen hinterher. Zudem fiel der Produzentenpreis den 47. Monat in Folge.

Auch aus Japan gab es wenig Berauschendes zu berichten: Dort gingen die Exporte im Jänner annualisiert um 12,9 Prozent und somit deutlicher als die erwarteten 11,3 Prozent zurück. Die Exporte nach China, einem der wichtigsten Handelspartner des Landes, knickten gar um 17,5 Prozent ein.

Gut gesucht zeigten sich in Tokio die Bankaktien, darunter Mitsubishi Financial UFJ (plus 2,86 Prozent), Mizuhi Financial (plus 2,55 Prozent) und Sumitomo Mitsui (plus 2,52 Prozent). Am Vortag war der Overnight-Zins, eine Benchmark-Rate für Interbankenkredite, erstmals in den negativen Bereich gesunken.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro