Börse Tokio schließt kaum verändert

Tokio - Der Tokioter Aktienmarkt hat am Montag ohne klare Richtung geschossen. Der Nikkei-225 Index schloss mit minus 36,72 Punkten oder 0,18 Prozent bei 19.983,32 Zählern. Der Topix Index gewann um 0,23 Punkte oder minimale 0,01 Prozent auf 1.619,07 Einheiten. 909 Kursgewinnern standen 762 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 146 Titel.

Wichtige Konjunkturdaten standen nicht auf dem Programm. Im Vorfeld der Zinssitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch dürften sich Anleger vorsichtig verhalten, hieß es aus dem Handel. Am morgigen Dienstag stehen in Japan wichtige Einzelhandelsdaten an, gefolgt von Zahlen zur Industrieproduktion. Die japanische Notenbank ist mit ihren geldpolitischen Entscheidungen am Donnerstag an der Reihe. Marktteilnehmer konzentrierten sich daher auf Unternehmensergebnisse.

So gaben bei den Einzelwerten Mazda Motor 2,79 Prozent nach. Dem Autobauer macht die Euro-Schwäche zu schaffen. Ungünstige Wechselkurseffekte im Europa-Geschäft aber auch in Australien und Thailand ließen den operativen Gewinn im vergangenen Quartal überraschend kräftig um 11,5 Prozent auf umgerechnet 392 Mio. Euro sinken, wie das Unternehmen vor dem Wochenende mitteilte. Auch Mitsubishi Motors mussten 4,13 Prozent abgeben, nachdem Analystenprognosen nicht erfüllt wurden.

Aktien von Sony verloren leichte 0,27 Prozent. Sony hat einem Medienbericht zufolge fürs laufende Geschäftsjahr seine Gewinnprognose vervierfacht. Auf operativer Basis rechne der japanische Elektronikkonzern nun mit 300 Milliarden Yen (umgerechnet 2,3 Milliarden Euro), meldete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Samstag. Dies wäre das höchste Ergebnis seit 2008.

München (APA/dpa) - Siemens hat einen Auftrag für den Bau eines Gas- und Dampfkraftwerks in Russland erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt einschließlich Servicevertrag 380 Mio. Euro, teilte Siemens mit. Das Kraftwerk soll im Mai 2021 in Betrieb gehen.
 

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Siemens erhält Kraftwerksauftrag aus Russland

Wien (APA) - Der Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat nun auch zu einem Infight zwischen Oberlandesgericht (OLG) und Rechtsanwaltskammer geführt. Nachdem sich Rupert Wolff, Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertags, in der "Presse" über die Sitzordnung im Großen Schwurgerichtssaal beschwert hatte, konterte nun der Präsident des OLG Wien, Gerhard Jelinek.
 

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Grasser-Prozess - OLG-Präsident rüffelt Rechtsanwaltskammer-Präsident

Frankfurt/Dublin (APA/dpa) - Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) wird am Mittwoch erstmals mit Vertretern von Ryanair über die Arbeitsbedingungen der deutschen Piloten beim irischen Billigflieger sprechen. Die VC-Tarifkommission habe das Ryanair-Angebot für einen Start der Tarifverhandlungen angenommen, teilte die Gewerkschaft mit. "Bis einschließlich Mittwoch wird es daher keine Streiks geben", so ein Sprecher.
 

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Piloten-Gewerkschaft: Erste Gespräche mit Ryanair am Mittwoch