Börse Tokio: Anziehender Yen belastet exportlastigen Nikkei

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt ist am Mittwoch mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225 Index schloss mit minus 0,76 Prozent bei 23.940,78 Zählern und entfernt sich damit vom am Vortag erreichten 26-Jahres-Hoch. Der Topix Index fiel um 0,51 Prozent auf 1.901,23 Einheiten. 945 Kursgewinnern standen 967 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 112 Titel.

Konjunkturdatenseitig waren Exportzahlen auf die Agenda gerückt. Die Ausfuhren seien 2017 um fast zwölf Prozent und damit auf das höchste Niveau seit 2008 gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium mit. Den exportlastigen japanischen Leitindex dürfte jedoch der gegenüber dem Yen fallende US-Dollar belastet haben.

Branchenseitig waren Banken und Hersteller von Haushaltsgeräten mit Abschlägen aus dem Handel gegangen. Ihnen gegenüber befestigten sich Immobilienwerte.

Unter den Einzelwerten verloren Sony 5,06 Prozent und waren damit das Schlusslicht im Nikkei. Fanuc gaben 3,67 Prozent ab. Bester Wert waren die Anteilsscheine von Pacific Metals mit plus 3,45 Prozent. Die Aktien des Maschinen- und Anlagenbauers Chiyoda gewannen 3,30 Prozent.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen