Boeing und Airbus loten höhere Produktion bei Kurzstrecken-Jets aus

Toulouse/Chicago (APA/Reuters) - Wegen des Auftragsbooms in der Flugzeugbranche suchen sowohl Boeing als auch Airbus nach Möglichkeiten, die Produktion ihrer kleineren Jets nach oben zu fahren. "Der Erfolg des Produkts zwingt uns, jede Chance auszuloten, die Rate zu verbessern", sagte der neue Airbus-Vertriebschef Eric Schulz am Dienstag auf der Luftfahrtmesse in Singapur.

Bisher sei aber noch keine Entscheidung gefallen, wie die Fertigung des A320 erhöht werden könne. Motorenhersteller CFM, der Airbus und Boeing beliefert, hatte bereits vergangenen Monat bestätigt, dass Flugzeugbauer seine Kapazitäten ausloteten.

Auch bei Boeing sind die Produktionsraten wegen der Verkaufszahlen unter Druck, wie Boeing-Manager Randy Tinseth sagte. "Wenn du heute einen 737 Max willst, reden wir über 2023", betonte Tinseth mit Blick auf die Wartezeit für den Bestseller. Zur Zeit produziert Boeing 47 der Kurzstreckenflugzeuge pro Monat und peilt eine Rate von 57 im nächsten Jahr an. Airbus will die Produktion bis Mitte 2019 auf 60 pro Monat erhöhen. So wie Airlines ihre Sitzplätze überbuchen, versuchen auch Flugzeugproduzenten mehr Maschinen zu verkaufen, als sie eigentlich planen herzustellen, um sich gegen mögliche Ausfälle zu schützen.

Boeing heimste in seiner Dienstleistungssparte, zu der sowohl die Wartung und Reparatur der Maschinen als auch Analytik und Pilotentraining gehören, Aufträge von insgesamt fast einer Milliarde Dollar (803,86 Mio. Euro) ein. Die Sparte soll den Umsatz innerhalb von fünf Jahren auf 50 Milliarden Dollar mehr als verdreifachen. Dies schließe ganz klar auch Zukäufe ein, betonte Spartenchef Stan Deal.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro