Boeing schraubte Prognose für Flugzeugmarkt in China nach oben

Peking (APA/Reuters) - Boeing erwartet in China trotz des Handelskonfliktes rosige Zeiten für seinen Flugzeugabsatz. Der US-Konzern erwarte, dass im Reich der Mitte in den nächsten zwei Jahrzehnten 7.690 neue Flugzeuge im Wert von 1,2 Billionen US-Dollar (rund 1 Billion Euro) ausgeliefert werden, teilte Boeing am Dienstag mit.

Damit hob der US-Flugzeugbauer für den Zeitraum bis 2037 seine Prognose um 6,2 Prozent an. Zuvor hatte er mit dem Verkauf von 7.240 Flugzeugen bis 2036 gerechnet.

China ist der weltweit am schnellsten wachsende Flugzeugmarkt. "Das Wachstum in China ist auf die wachsende Mittelschicht des Landes zurückzuführen, die sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht hat und in den nächsten zehn Jahren noch einmal verdoppeln wird", erklärte Boeing-Manager Randy Tinseth. Boeing wie auch sein europäischer Konkurrent Airbus drängen mit Macht auf den chinesischen Markt. Beide sind inzwischen mit Montagewerken vor Ort.

Bisher blieb Boeing vom Handelskonflikt zwischen den USA und China verschont. Die Regierung der Volksrepublik hat große Flugzeuge von der Vergeltungsliste gestrichen, obgleich US-Präsident Donald Trump mit Zöllen auf praktisch alle chinesischen Importe in die Vereinigten Staaten drohte.

Wien (APA) - Die Zeit der zweistelligen Wachstumsraten im Paketgeschäft der Österreichischen Post AG gehören bald der Vergangenheit an. "Das Wachstum im Paketbereich wird sich im nächsten Jahr mit Sicherheit in den einstelligen Bereich begeben, weil wir hier natürlich einen Amazon-Effekt haben werden", sagte Post-Generaldirektor Georg Pölzl am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalsdaten.
 

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Amazon-Effekt wird bei der Post das Paket-Wachstum dämpfen

Wien/Neudörfl (APA) - Beim Büromöbelhersteller Neudoerfler werkt seit August ein neues Führungsteam. Heidi Adelwöhrer (48) hat die Unternehmensführung sowie den Finanzbereich über, Bernhardt Kronnerwetter (46) ist als COO für die Bereiche Produktion, Logistik sowie Customizing & Engineering zuständig.
 

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Neues Führungsteam bei Büromöbelhersteller Neudoerfler

London/Brüssel (APA/AFP) - Vor dem Hintergrund der innenpolitischen Turbulenzen in Großbritannien hat EU-Ratspräsident Donald Tusk erneut für einen Verzicht auf den Brexit geworben. Auf diesen Fall sei die EU "am besten vorbereitet", sagte Tusk am Donnerstag in Brüssel.
 

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Brexit - Tusk: EU "am besten" auf Verzicht von Austritt vorbereitet