Boeing sammelt viel mehr Aufträge ein als Airbus

Paris - Airbus ist im Rennen um neue Flugzeugaufträge deutlich hinter den US-Erzrivalen Boeing zurückgefallen. Im ersten Quartal erzielte der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern nach Angaben vom Montag bereinigt um Stornierungen nur zehn Aufträge. Das ist für Airbus der schlechteste Jahresstart seit 2011. Boeing schaffte es im Zeitraum von Jänner bis zum 5. April dagegen auf netto 122 Orders.

Auch bei den Auslieferungen behielt der amerikanische Konzern die Nase vorn. Er brachte 176 Flugzeuge an die Kunden, beim europäischen Konkurrenten waren es lediglich 125.

An der Pariser Börse zeigten sich Anleger enttäuscht über die Airbus-Absatzzahlen. Die Aktie gab 1,6 Prozent nach, während Boeing in New York 0,9 Prozent zulegten.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden