Böhmermann startet Comeback mit "Neo Magazin Royale"

Der deutsche Komiker Jan Böhmermann, der vor rund vier Wochen mit seinem Schmähgedicht adressiert an den türkischen Staatspräsidenten ein mittelgroßes Beben ausgelöst hat, wird Anfang Mai sein Comeback starten. Weitere vier Ausgaben bis zur Sommerpause geplant - ungeachtet der Klage von Erdogan.

Mainz. Komiker Jan Böhmermann (35) will nach seiner Pause am 12. Mai mit einer neuen Folge seiner TV-Satire "Neo Magazin Royale" ins Fernsehen zurückkehren. Auf der Facebook-Seite der Sendung wurde am Montag der Termin der Aufzeichnung am 11. Mai bestätigt. Die Ausstrahlung im Sender ZDFneo ist einen Tag später vorgesehen.

Ein ZDF-Sprecher sagte am Montag in Mainz, es bleibe bei dieser Planung. Danach seinen vier Ausgaben bis zum 2. Juni geplant, dann beginne die Sommerpause. Der Gast und das Thema der Sendung am 12. Mai stünden bisher nicht fest. In der Facebook-Nachricht verlost "Neo Magazin Royale" zwei Tickets für die Aufzeichnung.

Böhmermann hatte vor knapp vier Wochen gewaltigen Wirbel mit einem Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan entfacht. Damit wollte er nach eigenen Angaben den Unterschied zwischen erlaubter Satire und verbotener Schmähkritik darstellen. Die Bundesregierung gab darauf dem Wunsch der Türkei nach Strafverfolgung gegen Böhmermann wegen Beleidigung eines Staatsoberhauptes statt. Der Präsident hatte auch selbst Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt. Die Staatsanwaltschaft Mainz prüft derzeit die Anzeigen.

Böhmermann hatte am 16. April eine Pause angekündigt. ZDFneo zeigt in der Zwischenzeit alte Folgen der Talkshow "Schulz & Böhmermann".

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite